Tipps zur optimalen Regenwassernutzung

In vielen Gebieten der Welt ist Wasser inzwischen zu einem sehr knappen und zugleich kostbaren Gutgeworden. An vielen Orten steigen, wie auch in Deutschland, die Kosten für Abwasser und Wasser an. Es gibt jedoch Möglichkeiten, bei der Nutzung von Wasser mit einer Nutzungsanlage für Regenwasser andere Wege zu gehen.

1. Regenwasser und die Nutzung als Brauchwasser

Die größte Menge an sauberem Trinkwasser geht durch die Toilette verloren. Jeden Tag entsteht ein Verbrauch von 33 Litern. Zusätzlich erhöht sich der Verbrauch beim Putzen und beim Waschen der Wäsche um weitere 15 Liter Wasser. Dazu kommen sieben Liter für die Pflege von Garten und Auto. Genau dieser Bedarf kann durch den Einsatz einer Regenwassernutzungsanlage gedeckt werden. Mit etwas Aufwand und einkalkulierten Kosten in Höhe von 3000 bis 5000 Euro lässt sich eine solche Anlage verwirklichen. Wünschenswert ist eine fachgerechte Installation auf einem schrägen Dach. Schließlich ist zum einen auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen entsprechend der Norm DIN 1989-1 zu achten. Andererseits hat der wichtigste Grundsatz Berücksichtigung zu finden, dass es nicht zur einer direkten Verbindung des Regenwasserkreislaufes mit dem Trinkwasserkreislauf kommt. Eine perfekte Anlage besteht aus einem Wasserspeicher aus Kunststoff oder Beton, einer effizienten Pumpe sowie einem Filter- und Rohrsystem. Dabei ist zu beachten, dass eine Anmeldung beim zuständigen Gesundheitsamt und dem Wasserversorger vor der Inbetriebnahme erfolgt.

2. Tipps zum Regenwasserspeicher

Das Sammeln des Regenwassers kann in einem Regenwasserspeicher, wie im Regenwassershop von Edinger erhältlich, erfolgen. Dort finden Sie eine Vielzahl an sehr nützlichen Produkten zum Sammeln und Verwenden von Regenwasser. Hierunter unter anderem Regensammler, Regentonnen und verschiedene Tanks & Speicher. Die Aufstellung eines solchen Speichers kann außerdem des Erdreiches im Garten oder im Keller erfolgen. Als geeignet erweisen sich Behälter aus Beton oder aus Kunststoff. Sogar die Gruben von Abwasser oder Öltanks können zum Einsatz gelangen. Allerdings hat in einem derartigen Fall vor einer derartigen Nutzung eine ausführliche Reinigung zu erfolgen. Zudem ist an dem Speicher ein Überlauf erforderlich. Regnet es stärker, ist somit gewährleistet, dass das Wasser problemlos überlaufen kann.

3. Die Regenwassernutzung im Haushalt und im Garten

Viele Faktoren sind für eine Nutzung in diesen beiden Bereichen verantwortlich. Zu berücksichtigen sind die im Haushalt lebenden Personen sowie die Menge an Niederschlag, die zu erwarten ist. Eine ebenso wichtige Angabe stellt die Dachgröße dar, weil sie Berücksichtigung beim Erwerb einer Zisterne haben wird. Schließlich ist es zudem möglich, dass eine Nutzung des Regenwassers für die Spülung in der Toilette erfolgt. Zusätzlich empfiehlt sich die Nutzung des Wassers für die Gartenpflege, da es sich um kalkarmes und weiches Regenwasser handelt. Zum Sammeln von Regenwasser bietet sich daher eine frostfeste Regentonne an. Es ist allerdings darauf auf das absichern dieser Tonnen mittels eines schweren Holzdeckels oder eines Gitter zu achten.

4. Das Mietrecht und die Regenwassernutzungsanlagen

Seitens der Vermieter darf kein Zwang zur Nutzung von Regenwasser erfolgen. Dem Mieter muss also freigestellt bleiben, mit welcher Art von Wasser er seine Wäsche reinigt. Parallel ist daher ein Anschluss für Trinkwasser bei einer solchen Anlage einzuplanen.

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