Palmen für den heimischen Garten oder als Zimmerpflanze

Palme

Für die meisten Menschen sind Palmen der Inbegriff für Urlaub, Sonne und Strand. Doch um die Karibik zu sich nach Hause zu holen, braucht es nicht zwangsläufig tropische Temperaturen und Urlaubsatmosphäre.

Denn es gibt einige Palmenarten, die sich auch der mitteleuropäischen Kälte und Schnee anpassen und entsprechende Frostresistenzen entwickeln können. Somit sind diese speziellen Palmenarten auch für Gärten, Terrassen oder Balkone geeignet. Alternativ können natürlich auch empfindlichere Palmen als Zimmerpflanze in Wohnräumen gestellt werden, die ein ganz besonderes Flair vermitteln und in der Regel relativ pflegeleicht sind. Schöne und qualitativ hochwertige Pflanzen, die sowohl für den Außen- als auch für den Innenbereich geeignet sind, gibt es beispielsweise online auf Palmenmann.de, einem Online-Shop mit einem vielfältigen Angebot an heimischen und exotischen Pflanzen.

1. Freies Auspflanzen von Palmen

Bei frostresistenten Palmenarten ist es problemlos möglich, diese im Garten frei auszupflanzen und sich an der Palme im Garten – selbst bei minimalen Temperaturen – zu erfreuen. Kübelpflanzen sind jedoch sehr viel empfindlicher, da deren Wurzeln nicht ausreichend durch eine schützende, dicke Erdschicht isoliert sind. Daher ist es ratsam, diese Pflanzen mit einem Winterschutz zu versehen bzw. diese über die Wintermonate in einem trockenen und geschützten Raum zu lagern. Generell gilt: Je größer die Palmenpflanze, umso unempfindlicher ist sie. Kleinere Palmenpflanzen müssen stärker vor den Auswirkungen niedriger Temperaturen und Frost geschützt werden. Der perfekte Zeitpunkt zum Auspflanzen von Palmen ist zu Beginn der Frühlingszeit oder auch schon im ausklingenden Winter. Später als im Juni sollte man keine Palmen mehr auspflanzen, denn dann haben sie nicht ausreichend Zeit, um für den Winter starke und robuste Wurzeln zu bilden. Ein hilfreicher Tipp: Im Winter sollte das Wurzelwerk der Palmen vor Frost zusätzlich geschützt werden. Dies gelingt am besten durch eine Schicht aus Mulch, Stroh oder anderen Materialien, die für eine isolierende Wirkung rund um den Palmenstamm sorgt. Diese schützende Schicht kann durch eine Plastikfolie überdeckt und mit Steinenfixiert werden, so dass sie nicht durch Regen oder Wind beeinträchtigt wird. Dabei ist jedoch zu beachten, dass eine ausreichende Lüftungsöffnung vorhanden ist, damit keine Fäulnisgefahr besteht.

2. Tipps & Tricks zum Palmenkauf

Neben der Robustheit und Winterfestigkeit der Palmenarten sollten Pflanzenliebhaber beim Kauf einer Palme auf eine hohe Qualität achten. Der Stamm sollte einen gesunden Eindruck machen und die Blätter grün und frisch wirken. Junge und kleine Palmen sind anfälliger und in der Pflege anspruchsvoller – auch dies sollte beim Kauf berücksichtigt werden. Da größere Pflanzen unempfindlicher gegenüber Frost sind, sollten die Pflanzen zum Auspflanzen im Garten mindestens 4 bis 5 Jahre alt und möglichst nicht kleiner als 60 cm sein. Bei sehr kalten Temperaturen ist es auch immer empfehlenswert, die Pflanze in die Wohnung oder in den Wintergarten zu stellen, um nicht das Risiko der Erfrierung einzugehen. Wer sich für seinen Garten eine geeignete Palme kaufen möchte, sollte sich vorab genau informieren, ob die Palmenart auch für eine Auspflanzung geeignet ist. Denn die Frosthärte unterscheidet sich zwischen den einzelnen Arten zum Teil erheblich. Die allermeisten Palmenarten halten, wenn überhaupt, nur kurze Frostperioden durch und sollten entsprechend geschützt werden.

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