Pfaffenhütchen

Viele verschiedene Pflanzen

Das Pfaffenhütchen ist ein sommergrüner, aufrechter, reich verzweigter, sparriger Strauch, welcher eine Wuchshöhe von bis zu drei Metern erreicht, als kleiner Baum können auch Höhen von bis zu sechs Metern erreicht werden.
Die vierkantigen Zweige sind von einer grünen bis grau-braunen Rinde umhüllt. Die Laubblätter besitzen einen Blattstil und eine drei bis 12 cm lange, eiförmig bis lanzettliche Blattspreite. Diese zeigen eine sehr schöne und teilweise leuchtend rote Herbstfärbung. Achtung: Diese Pflanze ist giftig!

Name Lat: Euonymus

Heimat: Japan

Blütezeit: MaiJuli

Standorttipp:
Naturgemäß braucht das Pfaffenhütchen im Sommer einen etwas feuchteren Standort, der sonnig oder halbschattig sein kann. Vor allem benötigt die Pflanze viel frische Luft. Sie sollte in der warmen Jahreszeit auf dem Balkon oder der Terrasse stehen. Es ist jedoch darauf zu achten, dass das Gewächs keine Zugluft verträgt.

Pflegetipp:
In den Sommermonaten braucht das Pfaffenhütchen sehr viel Wasser. Ab August kann man das Gießen stark einschränken. Es muss aber darauf geachtet werden, dass der Ballen nicht austrocknet. Ist die oberste Erdschicht getrocknet, kann die Pflanze wieder gewässert werden. Von Mai bis August ist es ratsam die Pflanze im Abstand von 14 Tagen zu düngen. Überwintert wird der Strauch bei 4 bis 6°C. Jungpflanzen müssen jährlich im März umgetopft werden. Als Substrat kann handelsübliche Einheitserde verwendet werden. Vor dem Umpflanzen ist das Pfaffenhütchen kräftig zurückzuschneiden.

Vermehrung:
Ausgereifte Triebstecklinge können im März oder August in Anzuchterde bewurzelt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.