Rasenmäher: Diese Modelle versprechen einen saftigen Rasen

  • Rasenmähen ist eine Kunst für sich. Ein guter, grüner Rasen hängt von der Häufigkeit des Mähens, der Witterungslage und der Halmlänge des geschnittenen Rasens ab.
  • Es gibt verschiedene Modelle, welche je nach Größe des Gartens unterschiedliche Vor- und Nachteile haben.
  • Auch rechtlich gibt es einiges zu beachten. Es darf nicht zu jeder Zeit und an jedem Tag beliebig oft und lange gemäht werden.

Regelmäßiges Rasenmähen fördert die Blattbildung Ihres Rasens und lässt ihn somit dichter werden. Außerdem macht es den Grünteppich unempfindlich gegen Moos und Unkraut. Wann Sie am besten zum Rasenmäher greifen und wann Sie gar nicht mähen dürfen, erklären wir Ihnen hier in diesem Beitrag. 

1. Rasenmähen: Wann und wie?

rasen

Die Mähhöhe ist entscheidend für die Gesundheit ihres Rasens.

Das erste Mähen sollte im April stattfinden, da der Rasen dann anfängt richtig zu sprießen. Am besten ist es, Sie mähen einmal wöchentlich, im Optimalfall sogar zweimal. Im Mai und im Juni sollten Sie allerdings auf jeden Fall zwei Mal die Woche zum Rasenmäher greifen, da die Temperaturen das Rasenwachstum besonders beschleunigen. Das letzte Mal müssen Sie im Oktober ran. Dann beginnt der Winter und das heißt für Sie: Mähpause!

Häufigster Fehler beim Mähen ist ein zu kurzer Schnitt: Kürzen Sie die empfindlichen Halme zu sehr und vor allem zu abrupt, sterben sie ab. Zierrasen sollte niemals kürzer als 2,5-4 cm sein. Ein normaler Nutzrasen sollte mindestens 3-5 cm hoch sein.

Aber die Halme dürfen auch nicht zu lang sein, weil sie sonst keine Seitentriebe bilden. Somit können Sie sich nicht verzweigen und ein lückiger Rasen ist vorprogrammiert. Außerdem verliert die Grasdecke an Trittfestigkeit. Das Problem: Unkräuter und Moose können problemlos gedeihen.

Tipp: Halten Sie sich im Notfall immer an die Ein/Drittel-Regel: Nie mehr als 1/3 des Halmes abschneiden. Das gilt auch nach einer längeren mähfreien Zeit, zum Beispiel nach dem Urlaub oder Dauerregen.

2. Elektrorasenmäher

person maeht rasen

Der Elektrorasenmäher gilt als besonders beliebt.

Elektrorasenmäher haben eine Vielzahl an Vorteilen: Zum einen sind sie einfach zu bedienen und haben einen geringen Wartungs- und Pflegeaufwand. Außer dem regelmäßigen Messerschleifen und einer trockenen Lagerung des Geräts ist nichts zu beachten.

Zum anderen sind sie wesentlich günstiger als ihr Konkurrent, der Benzinrasenmäher. Wahrscheinlich ist die elektronische Variante auch deshalb der am häufigsten gekaufte Rasenmäher. Sie haben ein geringes Gewicht und sind somit auch leicht zu händeln und zu transportieren. Außerdem sind sie nicht allzu laut, was für ein gutes Verhältnis zu Ihren Nachbarn sorgt. Einziger Nachteil ist die Abhängigkeit vom Stromkabel.

Den zweiten Platz im großen Test der Stiftung Warentest 2009 ist der Gardena easyMove 38E Elektro-Lenk-Rasenmäher. Das Besondere an ihm ist, dass das Mähen durch die Lenkfunktion noch angenehmer wird, da sich der Griff wie ein Lenkrad drehen lässt und stark verwinkelte Rasenflächen somit gut zu erreichen sind. Für 188 Euro ist er bei Amazon.de erhältlich.

3. Benzinrasenmäher

benzinrasenmaeher

Benzinrasenmäher sind lauter und schneiden eher schlecht in der Ökobilanz ab.

Benzinrasenmäher haben den entscheidenden Vorteil, dass sie eine unwahrscheinlich lange Haltbarkeit haben.

Dadurch dass sie viele Sicherheitskritierien erfüllen müssen, stammen ihre qualitativ hochwertigen Teile aus aller Welt. Das erhöht allerdings auch den Preis. Der Brill 119212 Steelline Plus 46 XL RE 6.0 E-Start Benzinrasenmäher, der von Stiftung Warentest mit der Note “Sehr gut” bewertet wurde, kostet bei Amazon.de 545 Euro. Dafür eignet er sich perfekt für Gärten mit Hanglage oder unebenen Bodenbedingungen.

Achtung: Generell muss jedoch auch betont werden, dass Benzinrasenmäher sehr laut und mit einem großen Wartungsaufwand verbunden sind.

4. Spindelmäher und Handmäher

Der Spindelmäher ist der älteste unter den Rasenmähern. Hier dreht sich eine Spindel und läuft an einem feststehenden Gegenmesser vorbei. So wird der Halm gegriffen und geschnitten. Spindelmäher sind äußerst leise, eignen sich also besonders für Berufstätige, die zu den erlaubten Zeiten nicht mähen können, weil sie außer Haus sind.

Handmäher sind bekannt für ihren Präzisions-Rasenschnitt  und sind dabei besonders leichtgängig, geräuscharm und kraftsparend. Seine großen Räder ermöglichen eine gute Manövrierbarkeit sowie eine gute Griffigkeit.

5. Robomow

Raenmaeherroboter

Mähende Roboter machen Ihnen die Gartenarbeit leichter.

Wer es dagegen extravagant mag, der sollte sich am besten einen Mähroboter, oder auch Robomow genannt, anschaffen. Diese sind zwar teuer (die Preise liegen zwischen 1000 und 6000 Euro) aber äußerst effektiv. Bei Amazon.de finden Sie Rasenroboter schon für rund 1500 Euro. Der Wiper Blitz ist für ca. 400 m² ausgelegt. Dafür benötigt er circa drei Tage.

Mähroboter gibt es mit integriertem Gras-Erkennungssystem, Treppensensor oder automatischer Richtungsänderung. Sie werden ferngesteuert und sind in der Regel leicht zu bedienen.

Tipp: Doch wem das alles zu teuer, luxuriös oder kompliziert ist, der sollte am Besten einfach beim guten, alten Rasenmäher bleiben und Roboter Roboter sein lassen.

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6. Rasenmähen: Tipps und Tricks

  1. Nicht bei Nässe mähen, denn nasse Halme können nicht sauber abgeschnitten werden. Der Rasenschnitt verklumpt und kann nicht ordentlich in den Fangeimer transportiert werden. Außerdem sinkt der Rasenmäher bei feuchter Erde zu weit ins Gras ein und zerstört somit wertvolle Rasenwurzeln.
  2. Beim Mähen immer nur auf den bereits gemähten Flächen gehen, da der Rasen ansonsten platt gedrückt wird und dadurch schlechter gemäht werden kann.
  3. Falls Ihre Grünfläche im Schatten liegt, sollten Sie die Grashalme 1 cm höher lassen als üblich. So können die Gräser mehr Sonnenlicht aufnehmen. Das Gleiche gilt im Sommer: Längere Halme schützen den Rasen vor Verbrennen und Austrocknen.
  4. Nach dem Mähen unbedingt düngen. Aber Vorsicht: Viel düngen bedeutet viel mähen!

7. Rechtliches: Wann Sie mähen dürfen und wann Sie Rücksicht nehmen müssen

Um sich bei den Nachbarn nicht unbeliebt zu machen und ein freundliches Miteinander zu fördern, sollte man sich beim Rasenmähen an die erlaubten Nutzzeiten der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung halten:

  • Keine lauten Geräte an Sonn- und Feiertagen.
  • Werktags zwischen 20 und 7 Uhr sind laute Geräte ebenso Tabu.
  • Nur werktags zwischen 9 und 13 Uhr und 15-17 Uhr ist das Rasenmähen erlaubt.

Eine Ausnahme bilden hier Rasenmäher mit einem grün-blauen Umweltzeichen, die werktags von 7 Uhr morgens bis 20 Uhr abends durchgehend genutzt werden dürfen.

Tipp: Sprechen Sie sich aber am besten einfach gut mit Ihren Mitmenschen ab oder greifen Sie zum alt bewährten Spindelmäher, um Ärger zu entgehen.

8. Rasenmäher online kaufen

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