Rispenhortensie

Viele verschiedene Pflanzen

Die Rispenhortensie erreicht im heimischen Garten eine Höhe von bis zu zwei Metern. In ihrer Heimat wächst sie sogar über sieben Meter hoch. Das Gewächs kann als kleiner Busch oder als kleiner Baum gehalten werden. Im Hochsommer blüht die Rispenhortensie in weißen und gelblich-weißen Farben. Beim Verblühen verfärbt sich die Blüte der Pflanze rosa. An den dünnen Ästen befinden sich elliptische bis eiförmige Blätter, welche eine Länge von 5 bis 15 cm erreichen und im unteren Teil leicht borstig behaart sind.

Name Lat: Hydrangea paniculata

Heimat: Ostasien und Nordamerika

Blütezeit: Juli bis August

Standorttipp:
Die Rispenhortensie ist eine sehr robuste Pflanze, welche nur wenig Ansprüche hat. Sie kann in saure bis neutrale Erde gepflanzt werden und gedeiht in fast jeder Lage, von voller Sonne bis hin zum Halbschatten.

Pflegetipp:
Die Pflanze muss nur selten gegossen werden, da sie gesunde Trockenheit bevorzug. Nur bei andauerndem trockenem und warmen Wetter ist auf eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit zu achten. Wird die Rispenhortensie im Topf gehalten, benötigt sie mehr Wasser. Beim regelmäßigen Wässern muss jedoch darauf geachtet werden, dass keine Staunässe entsteht. Zudem ist sie sehr winterhart und kommt in den deutschen Wintern meist ohne Winterschutz aus. Nur junge Exemplare könnten erfrieren und sollten daher im Kalthaus, einem Gewächshaus für Temperaturen unter 12 °C, überwintert werden. Nötige Schnittmaßnahmen können im Winter durchgeführt werden. Ein starker Rückschnitt wird mit buschigem Wuchs und voller Blütenpracht belohnt. Als Dünger kann stickstoffbetonter Volldünger mit wenig Phosphor verwendet werden.

Vermehrung:
Die Vermehrung der Rispenhortensie funktioniert über Stecklinge recht gut. Zeitlich möglichst weit vor der Blüte können diese von kräftigen Trieben geschnitten werden.

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