Rosenkohl ziehen im eigenen Garten

Rosenkohl

Rosenkohl ist eine vitaminreiche und nährstoffhaltige Winterdelikatesse. Mit seinem starken Aroma schmeckt er am besten zu deftigen Fleischgerichten.

Rosenkohl zu ziehen ist relativ einfach, weil er im Vergleich zu anderen Kohlsorten eher anspruchslos ist, und kann von jedem Gartenfreund im Garten angebaut werden. Eines gibt es allerdings zu beachten: man sollte bei der Düngung relativ zurückhaltend mit Stickstoffdünger umgehen, da die Röschen sonst zu schnell wachsen und nicht fest genug werden.

1. Aussaat von Rosenkohl

Je nach Lage und Klima wird Rosenkohl zwischen Anfang und Mitte Juni ausgepflanzt. Wird zu früh ausgepflanzt droht der gleiche Effekt wie bei zu starker Düngung und die Röschen werden nicht fest und entwickeln weniger Geschmacksstoffe. Wer Pflänzchen selbst ziehen will, kann die Samen in den ersten Apriltagen im Zimmergewächshaus aussähen. Die Sprösslinge sind dann genau zur rechten Zeit bereit für das Auspflanzen.

Beim Ein- oder Umpflanzen in den  Garten, sollte ein Mindestabstand von 60 Zentimetern zwischen den Pflänzchen eingehalten werden. Rosenkohl mag es gar nicht, wenn er zu eng steht, hat aber kein Problem mit Zwischenkulturen, daher ist es kein Problem, wenn gerade kein Beet frei ist: Rosenkohl gedeiht prächtig zwischen Frühkartoffeln, Gurken, Tomaten, Blumenkohl, Karotten oder Buschbohnen.

Die Röschen des Rosenkohl wachsen zwischen Herbst und Frühjahr und verkraften Temperaturen von bis zu minus 15 Grad ohne Probleme, deshalb kann der Rosenkohl in milden Wintern auch problemlos den ganzen Winter hindurch im Garten bleiben und stellt dadurch eine stetige Versorgung mit frischem Gemüse dar. Der Frost ist sogar gut für das Aroma der Pflanzen, die durch Frost dazu veranlasst wird, einen Teil ihrer Stärke-Reserven in Zucker umzuwandeln. Die herabhängenden größeren Blätter fungieren als Schutzschilde vor der Kälte und sollten deshalb im Winter nicht entfernt werden.

2. Rosenkohl ernten

Rosenkohl wird von unten nach oben geerntet, die oberen, kleineren Röschen bleiben stehen, damit sie sich weiter entwickeln können. Wer in kälteren Lagen wohnt, kann den Kohl im November oder Dezember abernten und im Keller einlagern. Auch bei starken Temperaturschwankungen sollte komplett abgeerntet werden, weil der Kohl diese Bedingungen nicht verträgt. Beim Einlagern sollten die großen Blätter entfernt werden, weil sie zuviel Feuchtigkeit abgeben und den Kohl austrocknen können. Man kann Rosenkohl nach der Ernte auch problemlos putzen und einfrieren.

3. Saat für Rosenkohl online kaufen

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  • Aussaatort: Gewächshaus - Fensterbank / Freiland
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  • Fotos, Artikelbeschreibung, Anzucht- sowie Pflegeanleitung sind im Paket nicht enthalten. Es werden keine Artikelbilder verkauft, das abgebildete Zubehör dient nur dem Größenvergleich und wird nicht mit der Ware verschickt. Die Samen werden in den Druckverschlussbeutel verpackt. Die Bezeichnungen werden handgeschrieben oder gedruckt. Die Produktbeschreibung finden Sie in der Mitte der Seite.
  • Der Rosenkohl ist eine ertragreiche, dunkelgrüne Qualitätssorte für eine lange Ernteperiode von Herbst bis Winter. Die runden, glatten Röschen wachsen an einem stabilen Stamm und sind leicht zu ernten. Die Rosenkohl-Pflanzen sind besonders gesund und robust. Für eine gleichmäßige Abreife und einheitliche Größe der Röschen müssen Rosenkohlpflanzen im Herbst geköpft werden.
  • Aussaat: Februar-April; Erntezeit: August-Februar; Licht: Sonne, Halbschatten; Boden: Humos, nährstoffreich, viel Wasser; Saat-/Pflanzort: Fensterbank, Frühbeet, Freiland; Keimdauer: 10-14 Tage; Keimtemperatur: 15-20°C; Dunkelkeimer.

 

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