Rosenstrauch: Rosensorten, Rosen Pflege und Rosen schneiden

Rosa Rosen

Ein blühender Rosenstrauch bietet einen wunderschönen Anblick im Garten. Rosen gibt es in den verschiedensten Farben, Formen und Größen, von den gezüchteten Edelrosen bis zu den Wildrosen. In unseren heimischen Gärten findet sich vorzugsweise die Zuchtrose. Dabei gibt es unterschiedliche Arten, die natürlich unterschiedliche Ansprüche an ihre Umwelt stellen. Außerdem möchte der Rosenstrauch gepflegt und fachmännisch geschnitten werden, damit er optimal wachsen und gedeihen kann. Hier finden Sie Informationen rund um die  Themen Rosenstrauch Pflege, Rosen schneiden und Rosen überwintern.

 

1. Rosensorten: Antike Rosen und moderne Rosen

Zunächst wird bei den Rosensorten zwischen Kulturrosen und Wildrosen unterschieden. Wildrosen kommen in der freien Natur vor, während Kulturrosen, auch Gartenrosen genannt, gezüchtet werden. In den letzten drei Jahrhunderten wurden bis zu 30.000 verschiedene Rosensorten gezüchtet, die wiederum in zwei verschiedene Kategorien unterteilt werden:

Man unterscheidet hierbei die Alten Rosen, auch antike oder historische Rosen genannt und die modernen Rosen. Zu den alten Rosen, die vor 1867 entstanden sind, zählen unter anderem die Teerosen, Chinarosen und Moosrosen. Alle Rosensorten, die ab 1867 mit der Einführung des Teehybrids entstanden sind, werden somit zu den modernen Rosen gezählt. Dazu gehören unter anderem die Kletterrose, die Zwergrosen, Englische Rosen und Moschus-Rosen.

Strauchrosen zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders robust sind und Sie über viele Jahre im Garten mit ihren Blüten erfreuen. Viele Züchtungen sind besonders krankheitsresistent und damit sehr pflegeleicht. Zu den modernen Strauchrosen-Sorten gehören zum Beispiel die Sorten Amber Queen, Mozart, Schneewittchen und Lichtkönigin Lucia.

2. Rosen Pflege: Standort, Boden und Bewässerung

Üppig blühender Rosenstrauch im Garten

Üppig blühender Rosenstrauch im Garten

Rosen mögen es im Allgemeinen sonnig und luftig. Wählen Sie einen Standort, der nicht von umliegenden Bäumen und anderen Sträuchern beschattet oder beengt wird. Der Rosenstrauch braucht Platz, um sich voll entfalten zu können und sollte nicht mit anderen Sträuchern in direkter Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe im Boden stehen. Außerdem können Pilzkrankheiten dadurch vorgebeugt werden.

Junge Rosen pflegen Sie optimal, indem Sie sie im Laufe des ersten Jahres regelmäßig gießen. Achten Sie beim Gießen darauf, nur die Wurzeln zu bewässern, da Blüten und Blätter durch Bewässerung Gefahr laufen, von Pilzen befallen zu werden. Ältere Rosen, die bereits tiefe Wurzeln gebildet haben, müssen nur noch bei Trockenheit im Sommer gegossen werden

Der ideale Boden für Rosen ist nicht zu fest, nimmt Wasser gut auf aber staut es nicht, enthält viele Nährstoffe und ist tiefgründig. Die Rose ist somit nicht gerade ein anspruchsloses Gewächs. Wenn Ihr Beet nicht über die genannten Eigenschaften verfügt, Sie aber trotzdem Rosen dort pflanzen möchten, können Sie dem Boden etwas nachhelfen. Beim Umgraben sollten Sie ausreichend Kompost und/oder Stalldung in den Boden geben, Phosphordünger untermischen und die bearbeitete Erde mit einer Schicht Humus bedecken.

Der Pflanzzeitpunkt sollte im Oktober, November oder aber im Frühjahr, bis maximal April, liegen. Die Erde darf weder gefroren sein, noch sollte die Temperatur gleich nach dem Einpflanzen zu hoch sein – dann können die Rosen am besten gedeihen.

3. Rosen schneiden

Rosenschnitt im Frühjahr

Rosenschnitt im Frühjahr

Die beste Zeit zum Rosen schneiden ist im Frühjahr zwischen März und April. Sie können sich dabei an der Blüte der Forsythie (auch Goldflieder oder Goldglöckchen genannt) orientieren, welche genau auf den idealen Zeitpunkt zum Schneiden der Rose fällt.

Bei den unterschiedlichen Rosen-Typen müssen Sie auch auf verschiedene Rosenschnitttechniken achten. So werden öfter blühende Beet- und Edelrosen so weit zurückgeschnitten, bis nur noch 3 bis 5 große Triebe übrig bleiben. Alle erfrorenen und zu schwachen Triebe werden entfernt. Achten Sie beim Schnitt darauf, die Triebe oberhalb der Knospen leicht schräg abzuschneiden.

Kleinstrauchrosen, auch bekannt als Bodendeckerrosen, werden durch den Schnitt zur Bildung neuer Triebe angeregt. Sie können mit einer Heckenschere kräftig zurückgeschnitten werden.

Auch die Rosenstrauch Pflege fällt großzügig aus: Ca. 1/3 der ursprünglichen Höhe der öfter blühenden Strauchrose sollte entfernt werden. Lichten Sie den Strauch außerdem etwas aus, wobei die charakteristische Strauchform beibehalten werden sollte.

Vorsicht jedoch bei einmalblühenden Strauchrosen: Diese sollten Sie nicht jährlich zurückschneiden, da sie dadurch einen Großteil der Blütenpracht verlieren. Bei dieser Sorte reicht es, ca. alle 3 Jahre die ältesten Triebe an der Basis zurückzuschneiden.

4. Rosen überwintern

Verblühte Rose im Winter

Verblühte Rose im Winter

Damit Ihre Rosen den Winter gut überstehen und im nächsten Jahr wieder prächtige Blüten tragen, müssen Sie einige Vorkehrungen treffen. Dabei stellt beim Rosen überwintern das Erfrieren der Pflanze nur ein sekundäres Problem dar; sie ist eher gefährdet, durch Frost und Wind auszutrocknen.

Im September sollten Sie das letzte Mal einen Spezialdünger geben, der allerdings keinen Stickstoff enthalten darf. So wird garantiert, dass die Rosen ihr Wachstum vor dem Winterbeginn abschließen. Außerdem sollten Sie im Herbst die Triebe nicht mehr zurückschneiden, der große Schnitt erfolgt erst im Frühjahr. Wenn Sie möchten, können Sie allerdings verblühte Triebe, sogenannte Mumien, vorsichtig kürzen bzw. entfernen. Dieser Schnitt hat jedoch nur optische Relevanz, da die welken Blüten nicht besonders schön anzusehen sind. Die Triebe sollten Sie aber auf keinen Fall stark zurückschneiden. Der Frost kann durch die Schnittstellen besser eindringen und kann die Triebe somit leichter zerstören, außerdem befinden sich in ihnen Nährstoffe, die die Pflanze während der Wintermonate benötigt. 

Sobald die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken und ein eisiger Wind weht, empfiehlt es sich, die Veredelungsstelle abzudecken. Dazu können Sie einen kleinen Hügel aus Erde um den Stamm herum anhäufen. Sehr gut geeignet zum Schutz vor Frost und Austrocknung sind außerdem Viehmist, Laub und Tannenzweige zum Fixieren der Dämmung. Im Frühling sollte dieser Winterschutz dann wieder entfernt werden. 

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