Rotfichte

Viele verschiedene Pflanzen

Die Rotfichte (P. abies = excelsa) ist eine unserer bedeutendsten Forstpflanzen. Auch für den Garten wurden viele verschiedene Formen gezüchtet. Neben der heimischen Art gibt es noch eine ganze Reihe beliebter ausländischer Gartenfichten, wie z.B. die Serbische Fichte (P. omorika), die Kaukasusfichte (P. orientalis), die Stechfichte (P. pungens) und die Zuckerhutfichte (P. glauca »Conica«).

Name Lat: Picea

Pflanztipp:
Schon beim Pflanzen daran denken: Fichten versauern durch ihre Nadeln den Boden. Es gibt daher kaum Pflanzen, die als Unterwuchs geeignet sind.

Standorttipp:
Fichten sind anspruchsloser als Tannen, aber nicht so genügsam wie Kiefern. Sie mögen luftfeuchte Plätze und nicht zu trockene Böden. Fichten sind als Flachwurzler wenig standfest und kippen an windigen Plätzen leicht um.

Pflegetipp:
Die Fichte eignet sich für sehr hohe Formhecken und kann regelmäßig geschnitten werden.

Pflanzendoktor:
An warmen, lufttrockenen Plätzen werden die Fichten sehr leicht ein Opfer der Roten Spinne. Das sogenannte »Omorikasterben« der Serbischen Fichten ist unter anderem auf Magnesiummangel im Boden zurückzuführen. Als Gegenmaßnahme wird oft Bittersalz (Magnesiumsulfat) empfohlen. Durch eine Anwendung von Bittersalz kann es aber zu einem Kalimangel im Boden kommen. Man sollte lieber einen Nadelgehölzdünger verwenden, der ausreichend Magnesium und Kali enthält.

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