Rüsselkäfer

Eichelbohrer

Der Rüsselkäfer gehört zu den schlimmsten Schädlingen, die sich ein Garten einfangen kann. Er ist zwischen 1,3 und 20 mm groß und leicht an seinem Rüssel zu erkennen, der dem Anzapfen von Pflanzen dient. Es gibt etwa 60.000 Arten von denen knapp 1000 in Deutschland auftreten. Zum Leidwesen der Pflanzenwelt ist diese Käferfamilie die artenreichste: Jeder sechste Käfer ist ein Rüsselkäfer. Der bekannteste ist der Dickmaulrüssler. Es gibt spezialisierte Arten für fast alle Pflanzen, nur zwei werden nicht befallen: Orchideen und Kardengewächse. Warum das so ist, ist nicht bekannt.

1. Rüsselkäfer abwehren

Rüsselkäfer befallen nahezu jede Gartenpflanze, doch besonders beliebt sind Rhododendron, Kirschlorbeer, Eiben, Primeln und Farne. Tagsüber ruhen die Käfer gut getarnt am Boden, erst am Abend werden sie aktiv und hinterlassen kleine rundliche Fraßspuren an den Blatträndern. Charakteristisch für einen Käferbefall ist die Tatsache, dass niemals Löcher in den Blattflächen entstehen.

Bei einer Lockmethode helfen einfache Bretter oder abdunkelnde Gegenstände, die neben die Pflanzen gelegt werden. Legen Sie in der Nähe betroffener Pflanzen z. B. breitere Holzbretter aus, unter denen sich die Käfer gerne verstecken. Tagsüber wird diese “Falle” kontrolliert und der schlafende Käfer eingesammelt und vernichtet. Natürlich erwischt man mit dieser Methode nicht alle Käfer, aber ein erster Schritt in die richtige Richtung – ohne Chemie – ist getan.

2. Rüsselkäferlarven bekämpfen

Noch gefräßiger als die Käfer selbst sind ihre Larven. Weibliche Rüsselkäfer legen bis zu 1.000 Eier in der Erde ab, aus denen im Spätsommer die Larven schlüpfen. Das große Problem: Sie leben unterirdisch und fressen hier unbemerkt die Wurzeln und Rhizome von Büschen und Stauden. Häufig werden sie erst entdeckt, wenn es schon zu spät ist und die Pflanze zu stark geschwächt und nicht mehr zu retten ist.

Es empfiehlt sich, das Übel an der Wurzel zu packen und in Frühjahr und Herbst gezielt die Larven der Käfer zu bekämpfen. Das Mittel der Wahl ist ihr schlimmster Fressfeind, der Fadenwurm. Die sogenannten Nematoden werden in Tongranulat angeboten, das als Gießwasserzusatz über den befallenen Boden verteilt wird. Geben Sie das aufbereitete Wasser abends über betroffene Gebiete, da die Würmer im Sonnenlicht absterben. Zudem sollte die Bodentemperatur mindestens 12 °C betragen, da die winzigen Fadenwürmer bei niedrigen Temperaturen inaktiv sind. Sind sämtliche Larven aufgefressen, fehlt den Fadenwürmern ihr Futter und sie gehen ein, sodass sich das Bodenklima wieder normalisiert.

Tipp: Da Rüsselkäfer gerne bekannte Pflanzen anfliegen, sollten Sie Ihren Garten nach einem Befall regelmäßig kontrollieren.

2.1. Steckbrief: Rüsselkäfer

Beschreibung: Kleine weiße Larven im Wurzelbereich, 1,3 – 20 mm große Käfer an Blättern und Stängeln

Nahrungsquelle: Fast alle Pflanzenarten

Symptome: Larvenbefall: Hängende und vertrocknende Blätter, trotz ausreichend feuchtem Boden; Käferbefall: Rundliche Fraßspuren an den Blatträndern

Vorbeugung: Schwierig. Angeblich bevorzugen Rüsselkäfer bei der Eiablage lockeren, trockenen Boden; ausreichend und regelmäßig Wässern kann helfen.

Bekämpfung: Käfer absammeln, Nematoden gegen die Larven über Gießwasser reichen

3. Mittel gegen Rüsselkäfer bei Amazon kaufen

 
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