Scheinzypresse

Viele verschiedene Pflanzen

Die Scheinzypresse gehört zu den Nadelgehölzen und tritt zumeist als halbhoher, winterharter Säulenbaum auf. Jedoch ist dies nur die verbreitetste der zehn verschiedenen Unterarten. Im Fachhandel werden zahlreiche Sorten und Formen angeboten – vom Zwergstrauch über pyramidenförmige und gelb-blaunadelige Formen bis hin zum Baum.
Die Schuppenblätter besitzen an den Kanten abstehende Spitzen. Je nach Entwicklungsstadium sind diese anfangs mehrfach fein gefiedert, später scharf zugespitzt. Die Rinde hat eine rotbraune Färbung.

Name Lat: Chamaecyparis

Heimat: Japan

Blütezeit: Ab Oktober blühen die erbsengroßen, bräunlichen Zapfen.

Standorttipp:
Die Scheinzypresse wird meist in Gruppen gepflanzt. Sie eignet sich jedoch auch als Heckenpflanze, zur Kübelbepflanzung oder für den Einsatz im Steingarten. Die kleinste Unterart (Minima glauca) erreicht im hohen Alter eine maximale Höhe von einem Meter, die größte (Glauca spek) eine Wuchshöhe von bis zu sieben Metern. Da das Gewächs recht anspruchslos ist, benötigt es neben einem humosen und nährstoffreichen Boden nur einen windgeschützten Platz. Bei gelben und blauen Scheinzypressen muss der Standort sonnig oder halbschattig sein.

Pflegetipp:
Sehr wichtig ist ein regelmäßiger Schnitt, da die Pflanze sehr schnell wächst. Für den Rückschnitt, welcher am besten Ende Juni durchgeführt wird, sollte eine scharfe Heckenschere verwendet werden. Beim Dünger muss darauf geachtet werden, dass dieser kalkarm ist. Ein Winterquartier benötigt die Scheinzypresse nicht, da sie Temperaturen bis zu minus 35°C standhält.

Vermehrung:
Für die Vermehrung sind Stecklinge gut geeignet. Von bereits verholzten Trieben entfernt man die Seitentriebe auf etwa zwei Drittel der Länge und spitzt den Stiel schräg zu. Im Frühjahr wird dieser bis zu den Seitentrieben in ein Substrat gesteckt. Zudem können Scheinzypressen von April bis Ende August in Baumschulen gekauft werden. Es ist darauf zu achten, dass die Pflanzen vor dem ersten Frost Wurzeln geschlagen haben.

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