Schildläuse

Die Schildlaus ist vermutlich der bestgetarnte Pflanzenschädling, der nur bei sehr genauem Hinsehen auffällt und wenn man weiß, wonach man suchen muss. Auf diese Tarnung sind Schildläuse auch angewiesen, da die Weibchen, die die Pflanzen befallen, bei vielen Arten völlig bewegungsunfähig sind und nicht vor Fressfeinden fliehen können. Die geflügelten Männchen dienen lediglich der Fortpflanzung, haben keine Fressorgane und nehmen keine Nahrung auf. Weibliche Schildläuse saugen sich an Blattunterseiten und Stängeln vieler Pflanzen fest und sind nur als schildförmige bräunliche Flecken zu erkennen, die man leicht für einen Teil der Pflanze hält.

1. Schildlaus als Nützling

Die Schildlaus ist auch ein Nützling. Wie die Blattlaus produziert sie Honigtau, der eine wichtige Nahrungsquelle für andere Nützlinge, wie Bienen, darstellt.

Die südostasiatische Lackschildlaus lieferte den sogenannten Schellack für die Produktion von Langspielplatten oder die Haarlack-Herstellung. Heute wird Schellack beim Möbel- und Musikinstrumentenbau und als Überzug von Schokoladendragees eingesetzt.

Das Pelawachs der chinesischen Wachsschildlaus eignet sich sehr gut für die Kerzenproduktion. Es hat einen höheren Schmelzpunkt als Bienenwachs und ist fast geruchlos.

2. Zimmerpflanzen vor Schildläusen schützen

Zur Vorbeugung bei Zimmerpflanzen, sollte man auf einen hellen und kühlen Standort achten. Im Garten sollte der Boden regelmäßig gelockert, mit Kopost gedüngt oder gemulcht werden. Duftkräuter wie Lavendel, Bohnenkraut oder Kapuzinerkresse sollen – in der Nähe gepflanzt – die Schildläuse fern halten.

3. Fressfeinde und Bekämpfung

Schildläuse sind klein und gut getarnt

Schildläuse sind klein und gut getarnt

Natürliche Fressfeinde der Schildlaus sind der australische Marienkäfer, Florfliegen, Schwebefliegen, Schlupfwespen, Raubwanzen, Ohrwürmer und Gallmücken. Allerdings verspeisen diese jeweils nur eine oder mehrere Schildlausarten und die Bestimmung durch einen Experten kann notwendig sein, um den richtigen Nützling zu bestimmen.

Bei schwachem Befall reicht es meist aus, die Schildläuse abzuwischen, oder mit einem harten Wasserstrahl abzuspritzen. Ein gezieltes Besprühen befallener Triebe mit Brühen aus Zwiebel- oder Kartoffelschalen, Rhabarberblättern, Knoblauch, Brennessel, Rainfarn, Wermut oder Algenpräparate hilft ebenfalls.

Bei starkem Befall können ölhaltige Schädlingsbekämpfungsmittel und im Extremfall Dimethoat eingesetzt werden.

3.1. Steckbrief: Schildläuse

Beschreibung: Schildläuse saugen sich an Stängeln und Blattunterseiten von Pflanzen fest und sind nur als winzige braune Flecken zu erkennen

Nahrungsquelle: Pflanzensaft von vielen verschiendenen Pflanzenarten

Symptome: Die Schildläuse selbst sind häufig ein Symptom für geschwächte und mit Stickstoff überdüngte Pflanzen. Die veränderte Zusammensetzung des Pflanzensaftes begünstigt ihre Vermehrung und Verbreitung.

Vorbeugung: Kühler, heller Standort; lockere gemulchte Erde; maßvolle Stickstoffdüngung; natürliche Feinde wie der australische Marienkäfer, Florfliegen, Schwebefliegen, Schlupfwespen, Raubwanzen, Ohrwürmer und Gallmücken

Bekämpfung: Abbürsten, Abspritzen, Besprühen mit verschiedenen Brühen, bei starkem Befall ölhaltige Schädlingsbekämpfungsmittel und Dimethoat

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