Schneeheide

Viele verschiedene Pflanzen

Die Schneeheide kommt aus warmen Kiefernwäldern in den Alpen. Sie ist daher ein besonders guter Partner zu Koniferen und ein teppichbildender Flächendecker, der schon ganz zeitig im Jahr Freude bereitet. Die ersten Blüten bilden sich oft schon unter der Schneedecke.
Die kleinwüchsige Pflanze erreicht eine Höhe von knapp 50 cm. Ihre Blätter sind nadelartig und die Blüten traubenförmig angeordnet. Die Farben der Schneeheide reichen je nach Art von Weiß über Rosa und Violett bis hin zu der ursprünglichen roten Abstammungsfarbe.
Für viele Insekten ist die Pflanze eine wichtige Nahrungsquelle. Die Blätter ernähren Wanzen und Raupen von etwa 27 Schmetterlingsarten.

Name Lat: Erica carnea

Heimat: Im östlichen und mittleren Teil der Alpenkette, in Höhenlagen von 1800 bis 2300 m

Blütezeit: Januar – April

Standorttipp:
Die Schneeheide ist anspruchsloser als die übrigen Heidekrautgewächse, die nur in saurer Erde gedeihen, und wächst in allen – auch kalkhaltigen – Gartenböden. Sie sollten die Pflanze der vollen Sonne aussetzen, jedoch darauf achten, dass sie nicht völlig austrocknet.

Pflegetipp:
Das 15 cm tiefe Pflanzloch wird mit Torf und Sand aufgefüllt, denn Eriken brauchen zum Gedeihen einen sauren Boden mit einem pH-Wert von 3,8 bis 4,8. Das Torf-/Sandgemisch ist gleichzeitig ein guter Schutz gegen Staunässe, die von der Schneeheide nicht vertragen wird. Gegossen wird nur mittelmäßig. Direkt nach der Blüte sollten Sie die Schneeheide kräftig zurückschneiden, da es sonst passieren kann, dass diese verkahlt.

Vermehrung:
Durch Absenker im August oder durch 3 cm lange, halbverholzte Stecklinge, deren Blätter, soweit sie in die Erde kommen (gut 1 cm hoch), entfernt werden. Die Stecklinge brauchen in den nächsten 6 Wochen eine Folienhaube als Verdunstungsschutz.

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