Schwimmteich planen: Tipps für die Schwimmteichplanung

Schwimmteich mit Rutsche

Schwimmteiche sind komplexe und empfindliche Ökosysteme und bedürfen besonderer Pflege. Die meiste Arbeit erledigt der Teich allerdings durch biologische Prozesse allein. Um diesen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu bieten, sind einige Vorüberlegungen nötig. Wir erläutern Ihnen auf diesen Seiten die Funktion eines Schwimmteiches und die notwendigen Berechnungen.

1. Badeteich anlegen: Vorüberlegungen

Ein Schwimmteich, auch Badeteich genannt, stellt bestimmte Anforderungen damit er dauerhaft funktionieren kann. So sollte der Teich mindestens 35 m² Fläche aufweisen, damit die biologische Regeneration funktionieren kann und gleichzeitig eine ausreichende Schwimmfläche bereitsteht. Zudem sollte der Teich mindestens 1,35 m tief sein. Sie brauchen also einen grossen Garten.

Um das Wasser am Versickern zu hindern muss auch bei einem Schwimmteich eine Folie, ein Betonbett, ein Tonbett oder eine GFK-Wanne als Abdichtung verlegt werden. In den meisten Fällen, so auch in unserem, wird eine Folie als Abdichtung für den Schwimmteich verwendet.

Bei der Formgestaltung gilt: Besser lang und oval als kreisförmig. Für den Zugang zum Schwimmbereich muss zusätzlich über ein Steganlage nachgedacht werden; auch sollte über die mögliche Existenz von Versorgungsleistungen (Wasser, Gas, Strom) unter dem beabsichtigten Bauplatz nachgedacht werden.

Nicht unterschützt werden darf außerdem die Kostenfrage: Eine schöne, grosse Schwimmteichanlage kann schnell ein paar tausend Euro kosten. Wir versuchen es hier dennoch, so günstig und schön wie möglich zu machen.

2. Nennbesucherzahl ermitteln

Wir gehen von einem 42 m²-Schwimmteich mit einer Tiefe von 1,50 aus; 4,20 m lang, 10 m breit. Dies entspricht 58,8 m³ Wasservolumen.

Ohne Aufbereitungsbereich wird die Nennbesucherzahl folgendermaßen ermittelt:

Nutzungsvolumen (m³) : 10 = Nennbesucherzahl

oder, wie in unserem Beispiel: 58,8 m³ : 10 = 5,8 Besucher pro Tag.

Mit einem Aufbereitungsbereich wird die Nennbesucherzahl erhöht:

Wenn von unserem Beispielteich etwa 1/3 als Aufbereitungsfläche abgetrennt werden (14 m²), können wir nach folgender Formel zusätzliche Besucher hinzuaddieren:

(Aufbereitungsbereich in m² x 2) : 10 = zusätzliche Nennbesucher

unser Beispiel: (14 m² x 2) : 10 =  2,8

Somit können sich nun zusammengerechnet 8 Personen pro Tag in unserem Teich tummeln – dies ist ein grober Richtwert der biologischen Aufbereitungskapazität; bei schönem Wetter dürfen es auch mehr sein.

3. Schwimmteich Biologie

Schwimmfarn

Schwimmfarn

Schwimmteiche sind biologisch selbstreinigend. Die in ihnen ablaufenden biologischen Prozesse machen nur ein Mindestmaß an Eingriffen seitens des Betreibers nötig.

In jedem Fall ist eine Aufteilung des Teiches in eine Nutzungs- und eine Regenerationsfläche nötig. Aus diesen ergibt sich die sogenannte Nennbesucherzahl pro Tag, wie sie in den Richtlinien der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) festgelegt ist.

Die Nennbesucherzahl gibt die Belastbarkeit des Ökosystems an: In 24 Stunden kann sich der Schwimmteich von dieser Zahl an Benutzern wieder vollständig regenerieren.

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