Schwimmteich selber anlegen

Es ist zwar ein durchaus zeitintensives Projekt, aber die Mühe lohnt sich. Einen Schwimmteich in Eigenregie zu konzipieren, ist jedoch weit weniger aufwendig, als man glauben mag. Eine wohl durchdachte Planung ist dabei das A und O: Ist beispielsweise ein Naturschwimmteich geplant oder soll das Ganze eher den Charakter eines Swimming-Pools haben? Die Formgebung und die Größe sollten in guter Relation zum gesamten Outdoor-Bereich stehen. Sind diese und weitere Faktoren abgesteckt, kann das “Unternehmen Schwimmteich” auch schon losgehen.

1. Auch auf die Größe kommt es an

Mit Blick auf die gewünschte Größe des Schwimmteiches ist zunächst der Aushub der Grube erforderlich. Mit Spaten und Schaufel kommt man hier sicherlich nicht weit. Viel mehr erreicht der “Bauherr”, wenn er einen Kleinbagger bei einem Fachhändler des Vertrauens leiht. Das spart Zeit, Geld – und Nerven. Ist das Loch erst einmal ausgehoben und das abgetragene Erdreich der weiteren sinnvollen Verwendung zugewiesen, ist die Bodenbegradigung erforderlich. Je ebenmäßiger die Gegebenheiten des Erdreichs und der Wände, desto besser lässt sich hinterher die Folie verlegen. Auch sollte das Entfernen von Wurzeln, Steinchen und Co. mit Sorgfalt erledigt werden. Jeder spitze Gegenstand könnte die Teichfolie zerkratzen – und das Schwimmvergnügen beeinträchtigen.

2. Der Fokus liegt auch auf einer hohen Materialqualität

Ein Naturteich mit einer schönen Uferbegrünung fügt sich später sehr schön in das Gesamtbild des Gartens ein. Wichtig ist, dass die Größe der Folie im Vorfeld richtig bemessen wird. Dabei gibt man im Randbereich jeweils 50 cm “Pufferzone” zu den Basismaßen hinzu, um so eine ausreichend große Fläche zur Verfügung zu haben. Tipp: Je nach Größe des Teiches kann es erforderlich sein, die Randnähte zu verschweißen. Somit ergibt sich eine insgesamt stabilere und langlebigere Materialqualität. Das macht mit Blick auf die angedachte Dekoration des Randbereiches durchaus Sinn. Ist die Folie im Naturschwimmteich ausgelegt, lohnt es sich, einen Wassertest durchzuführen. Dafür wird die Grube mit etwas Wasser angefüllt, um etwaige Leckagen bereits im Vorfeld zu eruieren. Werden Beschädigungen festgestellt, sind diese mit entsprechendem Material zu beheben. Gegebenenfalls ist es hilfreich, ganz oder teilweise eine zusätzliche Bodenfolie auszulegen. Nach weiteren 24 Stunden kann der vorbereitete Bereich mit Wasser befüllt werden. Insgesamt ist es eine überaus komplexe Aufgabe, einen Schwimmteich selbst zu bauen. Bei einer falschen Ausführung können gravierende Fehler entstehen, die sich erst später zeigen. Die spezialisierten Fachbetriebe von Pool for Nature können Ihnen garantieren, dass später keine Probleme auftreten, die durch teure Maßnahmen wieder beseitigt werden müssen.

3. Der Traum vom eigenen Schwimmteich – im Handumdrehen realisiert

Insgesamt ist es ratsam, den Fokus von Anfang an auf eine langfristig solide Wasserqualität auszurichten. Daher gehört eine adäquate Vorbereitung des Wassers unbedingt dazu. So sollte auch die Anschaffung einer möglichst leistungsstarken Umwälzpumpe auf dem Programm stehen. Mit einem solchen Gerät ist gewährleistet, dass der Sauerstoffgehalt im Wasser so aufrechterhalten bleibt, dass das Schwimmen darin über einen längeren Zeitraum hinweg ohne Weiteres möglich ist – und Spaß macht. Zu guter Letzt wird dann noch der Randbereich des Schwimmteiches bestückt. Naturteiche werden mit Erde, Folie, geeignetem Pflanzmaterial und gegebenenfalls Kies ausgelegt. Dekorative Steine, Randfiguren und dergleichen bieten sich überdies an. Soll der Schwimmteich hingegen so konzipiert sein, dass er wie ein Pool anmutet, liegt es nahe, das Randareal mit einer Pflasterung zu bestücken. Wichtig ist, hier auf Materialien zurückzugreifen, die selbst bei Nässe nicht zur Gefahrenquelle avancieren. Für welche Teichvariante man sich auch entscheidet – mit dem richtigen Material macht die Arbeit doppelt Freude.

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