Seeigelkaktus

Viele verschiedene Pflanzen

Es gibt kaum eine Pflanzenfamilie mit so unterschiedlichen Wuchs- und Blütenformen wie die Kakteen. Ungefähr 3000 Kakteenarten, die in 200 Gattungen unterteilt werden, sind bekannt. Kakteen haben keine Stacheln, sondern Dornen. Sie zählen zu den Stammsukkulenten. Ihre vielfach dickfleischigen Stämme bestehen aus schleimartigen Zellen. In diesen können sie Wasser speichern und so sind sie für lange Zeit überlebensfähig. In ihrer Heimat, der Wüste und Halbwüste, reicht ihnen der Nachttau in Verbindung mit der Regenzeit, um längere Dürrezeiten zu überstehen. Die geringen Pflegeansprüche des Seeigelkaktus, die überaus große Blühwilligkeit und die wunderschönen trichterartig geformten, gleichzeitig duftenden Blüten in Weiß, Zartrosa, Gelb oder Rot haben ihn sehr populär gemacht.

Name Lat: Echinopsis

Heimat: Südamerika

Blütezeit: Mai – Juli

Standorttipp:
Kakteen sind Sonnenanbeter und bevorzugen ein luftiges, sonniges Plätzchen, das während der Sommermonate auch die Terrasse oder der Balkon sein kann. Im Winter benötigt die Pflanze eine Ruhezeit, ab Oktober braucht sie einen kühlen, hellen, vor allem trockenen Standort bei 6-11°C. Trockene Zimmerluft schadet der Pflanze nicht. Sie können die Pflanze daher auch in einem trockenen, kühlen Keller überwintern.

Pflegetipp:
Nur in der Wachstumsperiode von März bis Oktober werden sie gedüngt und sparsam gegossen. Während der Ruheperiode wird der Seeigelkaktus vollkommen trocken gehalten. Erst bei Erscheinen der ersten Knospen setzt das Gießen erneut ein. Umgetopft wird bei Bedarf alle 2 bis 3 Jahre in nährstoffreiche Kakteenerde.

Vermehrung:
Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge und Aussaat.

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