Segge

Viele verschiedene Pflanzen

Die Gattung der Seggen gehört zur Familie der Sauergrasgewächse und umfasst ca. 2000 verschiedene Arten. Sie wird teilweise auch Riedgras genannt. Es handelt sich dabei um eine grasartige Staude mit langen, schmalen Blättern und einzelnen gelbbraunen, unauffälligen Blütenähren, die die Blattspitzen überragen. Sowohl die grünen, als auch die bunten Sorten wirken sehr grazil und sind ideal zur Bepflanzung von Balkonkästen, Blumenschalen und Körben. Sie haben eine durchschnittliche Lebenszeit von einem bis zu fünf Jahren. In der Regel haben die Seggen dreikantige Halme an denen Basalblätter sitzen. Die ährenförmigen Blütenstände finden sich am Ende des Halms. Dei Segge eignet sich sehr gut als Ampelpflanze und zur Beipflanzung in Schalen und Körben. Unangenehm sind mitunter die rauen Blattränder mancher Seggen-Arten. Der Pflanzenname kommt vermutlich von dem Wort Säge. Besonders gut geeignet für die ganzjährige Bepflanzung ist zum Beispiel die Buntsegge. Sie benötigt keinen Winterschutz und ist sehr pflegeleicht. Wer einen Gartenteich oder Tümpel hat, greift am besten auf Arten wie die Gelbe Segge oder die Japansegge zurück – diese gedeihen besonders gut an sumpfigen und feuchten Standorten. Die Morgensternsegge beeindruckt durch ihre ungewöhnliche Fruchtform, die an einen Morgenstern erinnert. Im Herbst schmücken diese Sterne den Balkon und im Winter werden sie von Vögeln gern als Futter angenommen.

Name Lat: Carex

Heimat: Ursprünglich aus Südasien und Australien, inzwischen aber fast weltweit zu finden.

Blütezeit: April – August, je nach Art.

Pflanzzeit: Herbst

Standorttipp:
Eine anspruchslose, pflegeleichte Pflanze, die sowohl an einem schattigen als auch an einem sonnigen Standort gedeiht. Die Segge liebt einen luftigen Platz. In der Natur hat sie ihren Lebensbereich unter Gehölzen, daher muss sie auch vor praller Wintersonne geschützt werden.

Pflegetipp:
Wichtig ist, dass die Pflanze stets gleichmäßig feucht ist, denn beim Trockenwerden der Erde schrumpfen die Blätter zusammen, und die Pflanze geht meist ein. Das Düngen ist nicht nötig. Die Pflanze wird bei Bedarf in Einheitserde umgetopft.

Vermehrung:
Vermehrt wird durch Teilung. Dazu wird der Ballen in mehrere Teile getrennt und in entsprechend kleinere Töpfe wieder eingepflanzt. Die anspruchslose Staude können Sie auch aussäen.

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