Steckenpalme

Viele verschiedene Pflanzen

Die Gattung Rhapis gehört zur Familie der Palmengewächse und kommt ursprünglich aus Südost-Asien. Seit Ende des 18. Jahrhunderts ist die Gattung Rhapis in Europa als Zierpflanze kultiviert und erfreut sich großer Beliebtheit. Bei der sogenannten Steckenpalme handelt es sich um eine äußerst widerstandsfähige Pflanze mit bambusähnlichen, schlanken Stengeln, die mit braunen Fasern besetzt sind. Die schlanken Blätter, die fächerförmig angeordnet sind, erreichen 15 bis 30 cm in ihrer Breite. Insgesamt kann die Pflanze bis zu 5 Meter hoch wachsen. Da ihre unterirdischen Wurzeln mehrere Stämme ausbilden, entsteht im Blumenkübel der Eindruck einer ganzen, kleinen Palmengruppe. Ihre jungen Blätter sind hellgrün und werden mit dem Alter etwas dunkler.

Name Lat: Rhapis

Heimat: Südchina bis Thailand

Blütezeit: Grünpflanze

Pflanztipp:
Es gibt zwei Arten: Rhapsis humilis, die kleine Steckenpalme, die nur 1 m hoch wird, und ‘Rhapsis excelsa’, die deutlich größer wird.

Standorttipp:
Hell bis halbschattig, aber keine Sonne. Diese unproblematische, widerstandsfähige Palme eignet sich selbst für einen schattigen Standort. Auch hinsichtlich der Überwinterung ist die Steckenpalme pflegeleicht. Sie kann sowohl bei 18 bis 20°C als auch kühler, aber keinesfalls unter 5°C überwintern.

Pflegetipp:
Von Frühjahr bis zum Herbst müssen Sie reichlich gießen, im Winter wesentlich sparsamer. Es ist zwar nicht förderlich für die Pflanze, wenn der Ballen in Staunässe steht, allerdings ist sie gegenüber der Staunässe nicht so empfindlich wie andere vergleichbare Pflanzen. Die Wedel sind hin und wieder zu besprühen. Von Mai bis August sollte wöchentlich schwach dosiert gedüngt werden. Für einen Aufenthalt an sonnengeschützter Stelle im Freien ab Ende Mai ist die Pflanze dankbar.

Vermehrung:
Möglich ist die Vermehrung durch Samen, schneller und einfach kann man diese Pflanze jedoch durch Ableger vermehren. Diese bilden sich am Fuß der Mutterpflanze und müssen lediglich abgetrennt und eingetopft werden.

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