Sternwinde

Viele verschiedene Pflanzen

Wegen ihrer gewundenen Wuchsform wird die Sternwinde hin und wieder mit der Stangenbohne verglichen. Tatsächlich ist sie eine Verwandte der Windengewächse und hat große Ähnlichkeit mit der Prunkwinde. Allerdings unterscheidet sich der Blütenstand in jeder Hinsicht von den etwa 400 Arten dieser Gattung. Ein hervorstechendes Merkmal ist der aus der Blüte herausragende Staubbeutel. Die Knospen sind zunächst knallrot, wechseln dann ihre Farbe hin zu orange; vollerblüht zeigen sie ein helles Gelb. Die fleißige Kletterpflanze mit dem aparten Blütenschmuck bildet schon nach kurzer Zeit einen guten Sichtschutz.

Name Lat: Quamoclit lobata

Heimat: Tropisches Amerika

Blütezeit: Juli – September

Standorttipp:
Sonnig, wind- und möglichst regengeschützt. Die Sternwinde braucht eine Rankhilfe. Das kann eine Pergola, Gerüst oder Geländer sein. Auf kalte und nasse Witterung reagiert die Pflanze empfindlich, die Blütenbildung ist dann stark beeinträchtigt. Als Pflanzsubstrat ist eine Einheitserde zu empfehlen.

Pflegetipp:
Auch während der Wachstumszeit ist die Pflanze nur mäßig zu gießen. Sie darf aber niemals trocken werden. Die Sternwinde ist nährstoffhungrig und muß einmal wöchentlich gedüngt werden. Wie bei den Stangenbohnen, so sollten Sie auch hier die Ranken von Anfang an zum Gitter hinleiten.

Vermehrung:
Durch Samen ab März, bei einer Bodenwärme von 20°C.

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