Stiefmütterchen

Viele verschiedene Pflanzen

Das ein- oder mehrjährige Gartenstiefmütterchen gibt es nahezu in allen Blütenfarben – sowohl einfarbige Sorten als auch solche mit dunklen Augen. Die Pflanze bleibt niedrig und ist breitwüchsig. Am besten gedeiht das Stiefmütterchen in einem leicht feuchten, lockeren, nährstoffreichen, humosen Boden. Fertigpflanzen sind getopft und ungetopft erhältlich, wobei die ungetopfte Ware meist gegen Kälte unempfindlicher ist. Es werden sowohl Eisstiefmütterchen (Hiemalis-Sorten) als auch großblumige F{1}-Hybriden angeboten. Die frühesten Sorten (Helios-Wintersonne-Märzzauber) blühen im Garten schon nach der Schneeschmelze. Großblumige Arten lassen sich mit der Blüte etwas länger Zeit.

Name Lat: Viola

Heimat: Europa

Blütezeit: März – November

Standorttipp:
Stiefmütterchen lieben einen sonnigen Platz. Im Schatten werden die Pflanzen lang und unansehnlich. Das Stiefmütterchen wird stets in kleinen Gruppen oder auch flächig gepflanzt. Kalkhaltige Böden mögen die meisten Sorten nicht.

Pflegetipp:
Nach dem Pflanzen im Herbst sollten Stiefmütterchen zum Überwintern mit Fichtenreisig abgedeckt werden. Je feuchter das Gartenjahr, um so reicher der Blütenflor. Bei Trockenheit muß kräftig gegossen werden; außerdem verlangen die Stiefmütterchen nach einer 14tägigen Düngung.

Vermehrung:
Durch Aussaat im Juli. Es ist wichtig, den Samen nur dünn auszusäen: bei zu dichter Aussaat schießen die Pflanzen in die Höhe. Nach dem Aussäen wird Erde über das Saatgut gesiebt und dieses leicht angegossen. Etwa nach 2 bis 3 Wochen keimt der Samen. Nach weiteren 3 bis 4 Wochen werden die Jungpflanzen in Abständen von 15 bis 20 cm ausgepflanzt. Zur Blüte kommt es etwa 10 Wochen nach der Aussaat – meist noch im Herbst und danach im zeitigen Frühjahr.

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