Storchschnabel

Viele verschiedene Pflanzen

Die Storchschnäbel sind herrliche Bodendecker und Massenblüher in naturnahen Gartenbereichen oder unter Gehölzen. Den ganzen Sommer blüht der heimische Blutstorchschnabel (Geranium sanguineum). Zartrosa Blüten kennzeichnen die Arten Geranium dalmaticum und Geranium macrorhizum, violette Blüten die Arten Geranium grandiflorum und Geranium platypetalum. Diese Unterarten der Pflanze, welche mit rund 380 bis 430 Arten die artenreichste Gattung der Storchschnabelgewächse ist, sind bei uns am weitesten verbreitet.

Name Lat: Geranium

Heimat:
Storchschnabel-Arten kommen auf allen Kontinenten und sogar in der Arktis und Antarktis vor.

Blütezeit:
MaiSeptember (unterschiedlich je nach Art)

Standorttipp:
Direkte Sonne und reichlich frische Luft sind für das Gedeihen der Pflanze entscheidend. Der Storchschnabel kann bis Mai im Zimmer gehalten werden, muss aber während der warmen Jahreszeit unbedingt einen Platz auf dem Balkon oder der Terrasse finden. Überwintert werden sollte das Gewächs bei etwa 8°C.

Pflegetipp:
In den Sommermonaten muss die Pflanze viel gegossen und wöchentlich gedüngt werden. Während der Überwinterung ist das Gießen auf ein Minimum zu reduzieren. Es wird nur so viel gegossen, dass der Storchschnabel nicht vollkommen austrocknet. Im März ist dann die beste Zeit zum Umtopfen. Dazu braucht man eine schwere, lehmhaltige Einheitserde und ein etwas größeres Pflanzgefäß. Nach der Blüte oder im zeitigen Frühling bei Austriebsbeginn (ab Anfang Februar bis März) sollte die Staude etwa handhoch zurückgeschnitten werden.

Vermehrung:
Die Vermehrung wird im August durch Stecklinge durchgeführt. Wichtig ist, dass die Schnittfläche etwas trocken ist, bevor die Stecklinge in Anzuchterde gesteckt werden. Man kann den Storchschnabel auch im Januar/Februar durch Aussaat vermehren.

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