Gartenbewässerung – automatisches oder manuelles System sinnvoll?

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende entgegen und auch in diesem Jahr waren die Hobbygärtner bei uns im Land wieder stark gefordert. Trockenphasen mehren sich und somit wird dem Thema Bewässerung immer mehr Bedeutung zukommen. Für die Art der Bewässerung steht die manuelle oder die automatische Variante zur Verfügung – Gießkanne gegen Bewässerungsanlage.

Wir geben einen Überblick, welche Methode wo Vorteile hat und was einzelnen Gartenbesitzern geraten werden kann.

1. Ein Ziel, zwei Wege

Die manuelle Bewässerung ist wohl jedem Hobbygärtner ein Begriff. Hierbei wird das Wasser selbst durch den Garten getragen und mittels Gießkanne an die Pflanzen gegeben. Für größere Mengen Wasser oder eine dauerhafte Bewässerung steht der Gartenschlauch mit Wassersprenger zur Verfügung, der das Wasser über große Flächen, wie beispielsweise einem Rasen, verteilt. Der Gartenbesitzer muss bei dieser Bewässerungsart selbst für einen passenden Plan sorgen und die Pflanzen nach eigenem Ermessen mit Wasser versorgen. Hier muss der Hobbygärtner wissen, welche Pflanzen wie viel Wasser benötigen und aus welchem Winkel sie ab besten begossen werden sollten. Die automatische Bewässerung hingegen erfolgt über ein Wasserleitungssystem. Die eigentliche Bewässerung erfolgt hierbei über Regner, die aus dem Boden kommen und das Wasser auf die Pflanzen sprengen. Eine andere Möglichkeit ist die Tropfbewässerung, bei der unterirdische Wasserschläuche bewusst tropfen und somit die Erde feucht halten. Dazu gehört ein Computersystem, welches für die perfekte Bewässerung programmiert werden muss. Hier werden Zeiten der Bewässerung und Wassermengen festgelegt, sodass eine optimale Bewässerung der Pflanzen jederzeit automatisch überwacht wird. Solche automatischen Bewässerungssysteme lassen sich online bestellen, was beispielsweise online beim meyer-shop möglich ist. Eine Luxusvariante der Bewässerungsanlage besitzt Sensoren, die anhand der äußeren Umstände das Wässern völlig ohne Voreinstellungen übernimmt und somit dem Hobbygärtner alle Aufgaben abnimmt.

2. Vor- und Nachteile der Bewässerungsformen

Sowohl die automatische, als auch die manuelle Bewässerung hat ihre Vor- und Nachteile. Beide Systeme eignen sich für die Hauptaufgabe der Bewässerung, doch sollten Gartenbesitzer für sich abschätzen, welche Vorteile für sie überwiegen. Der wichtigste Aspekt sei an dieser Stelle ganz am Anfang genannt: Eine manuelle Bewässerung kostet bis auf einer Gießkanne, eines Gartenschlauchs und einem Wassersprenger kein weiteres Geld. Bei der automatischen Variante hingegen, muss ein komplettes Leitungssystem verlegt und der Zentralcomputer angeschafft werden. Zudem kommen auf Wunsch die Kosten für Sensoren hinzu. Sollte das Wasser nicht aus einem Brunnen stammen, kann sich eine automatische Bewässerung jedoch nach mehreren Jahren rechnen, da diese das Wasser gezielter verteilt und sich somit weniger Verbrauch einstellt. Nachteilig sind Bewässerungsanlagen, wenn die Wassermenge nicht bestimmt werden kann, da Pflanzen einen unterschiedlichen Bedarf haben und dann über- oder unterwässert werden können. Einen großen Vorteil bildet das automatische System, wenn keine Zeit für die Bewässerung da ist. Im Urlaub beispielsweise müssten keine Nachbarn mehr zur Pflanzenpflege vorbeikommen, da die Anlage dies übernimmt. Auch Rentner und körperlich beeinträchtigte Personen sollten sich für eine automatische Bewässerung entscheiden, da das schwere Schleppen von Gießkannen durch den ganzen Garten entfällt. Ein Gärtner, der sich intensiv um seine Pflanzen kümmern möchte, wird den Umstand des Gießens gerne in Kauf nehmen.

 

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