Gemütliche Abende auf der Terrasse mit dem Terrassenkamin – welche Kaminarten gibt es?

Feuer war für Menschen schon immer ein Symbol für Wärme und Gemütlichkeit. Wer kennt nicht die Momente, wenn man verträumt in die Flammen schaut und um sich herum die Welt vergisst. Das Knistern und Knacken der Holzscheite und die ausstrahlende Wärme des Feuers, die mit der Verbannung der Öfen aus unseren Wohnzimmern verloren gingen, holen sich nun viele Menschen durch einen Kamin einfach in ihren Garten. Welche Modelle von Gartenkaminen es gibt und was diese unterscheidet, haben wir im folgenden Beitrag zusammengefasst. 

Welcher Kamin für den Außenbereich

Viele Eigenheimbesitzer lieben ihre Terrasse und den Garten. Besonders im Sommer, wenn diese zum erweiterten Wohnbereich werden, legt man besonderes Augenmerk auf das Wohlbehagen. Ein Kamin sorgt nicht nur für eine anheimelnde Atmosphäre auf der Terrasse, sondern verlängert mit seiner wohligen Wärme die Zeit, die man draußen verbringen kann. Mittlerweile gibt es daher eine ganze Reihe von Garten- und Grillkaminen. Um sich von einem professionellen Kaminbauer vor Ort beraten zu lassen, lohnt sich ein Blick in die Gelben Seiten. Bei Gelbe Seiten das Örtliche findet man schnell und einfach regionale Fachbetriebe, die nicht nur die Beratung, sondern auch den Ein- bzw. Aufbau übernehmen. 

Gartenkamin auf der Terrasse

Den klassischen gemauerten Gartenkamin kennt fast jeder. Die kompakten Feuerstellen stehen meist unverrückbar in einer Ecke des Gartens nahe der Terrasse. Doch heutzutage gibt es mobile Alternativen aus Stahlblech oder Edelstahl, die nicht nur schick aussehen, sondern je nach Bedarf an unterschiedlichen Plätzen, also auch auf der Terrasse aufgestellt und jederzeit verrückt werden können. 

Wer gerne im Sommer auf Holzkohle grillt, kann sich im Winter am Grillkamin wärmen. Natürlich gibt es auch Grillkamine mit Gas und elektrische Kamine. Die jeweiligen Vor- und Nachteile liegen auf der Hand.

Wer gerne im Sommer auf Holzkohle grillt, kann sich im Winter am Grillkamin auf der Terrasse wärmen. Natürlich gibt es auch Grillkamine mit Gas und elektrische Kamine. Die jeweiligen Vor- und Nachteile der Kaminarten liegen auf der Hand.

Grillkamin als Terrassenkamin

Für Grillfreunde gibt es keine bessere Alternative als den Grillkamin. Er spendet an kalten Tagen wohlige Wärme und dient im Sommer und wenn man will auch im Winter als Partygrill. Es gibt eine riesige Auswahl an Grillkaminen und auch hier findet man wieder sowohl die statischen schweren Modelle aus Beton, als auch die leichteren Varianten aus Edelstahl, unter denen einige mit Rollen für den mobilen Einsatz ausgestattet sind. Der Vorteil gegenüber einem herkömmlichen Grill: Der Rauch beim Grillen wird durch den Kaminabzug direkt nach oben abgeleitet. Außerdem strahlt der Grillkamin nach dem Essen zusätzlich wohlige Wärme aus, sodass man auch an nicht so heißen Tagen länger auf der Terrasse verweilen kann.

TerassenofenTerrassenofen als Alternative

Für einen Terrassenofen ist die voluminöse bauchige Form der Brennkammer charakteristisch. Auch Terrassenöfen sind aus unterschiedlichen Materialien erhältlich. Die traditionellen mexikanischen Terrassenöfen – auch Aztekenofen genannt – werden aus Terrakotta, Ton oder Keramik hergestellt und weisen in der Regel äußerliche Verzierungen auf. Sie sind äußerst robust und witterungsbeständig und stellen nicht nur eine Feuerstätte, sondern auch einen Blickfang in jedem Garten dar. Die Öfen erhalten ihre Standfestigkeit durch ein schweres Stahlgestell mit drei oder vier Beinen.

Daneben findet man Terrassenöfen aus rostfreiem und feuerfestem Gusseisen. Diese sind aufgrund des Materials sehr schwer und daher eher ortsgebunden. Leichter kommen dagegen die Terrassenöfen aus Edelstahl daher. Diese gibt es mittlerweile in außergewöhnlichen Designs und sie können außer mit Holz auch mit Pellets betrieben werden. 

Welches Kamin-Art eignet sich am besten als Terrassenkamin?

Am Ende ist es immer eine subjektive Entscheidung, welcher Kamin auf der eigenen Terrasse landet. Bei der Entscheidung sollte beachtet werden, dass nicht jeder Brennstoff auch tatsächlich zum Heizen im Terrassenkamin verwendet werden darf. Grillfreunde werden sicher einen Grillkamin bevorzugen, während andere wiederum mehr auf das Design und die Befeuerung mit Pellets Wert legen. Auch die Pflege könnte ein wichtiges Kaufkriterium darstellen. Wenn diese zu aufwendig ausfällt, wird der Terrassenofen nicht gerne genutzt. 

Wichtige Faktoren für die Kaufentscheidung sind die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Materialien.

Kamin-Material

Vorteile des Kamins

Nachteile des Kamins

Ton

hohe Qualität

gute Wärmespeicher

nur für Brennholz geeignet

kostenintensiv

Terrakotta

guter Wärmespeicher

günstig 

nicht witterungsbeständig

nicht für Holzkohle geeignet

Keramik

guter Wärmespeicher

witterungsbeständig

kostenintensiv

Gusseisen

guter Wärmespeicher

rostanfällig

Stahlblech

günstig

wärmt schnell

schlechter Wärmespeicher

rostanfällig

Edelstahl

rostfrei

witterungsbeständig

kostenintensiv

schlechter Wärmespeicher

Der Faktor Sicherheit

Was nützt der schönste Terrassenkamin, wenn er keine maximale Sicherheit bietet? Diese sollte bei der Auswahl die größte Rolle spielen, denn wie schnell kann der Spaß vorbei sein, wenn es plötzlich anfängt zu brennen. Ein Terrassenofen sollte den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen und seinen Standort wählt man am besten mit Bedacht und Vorsicht aus. 

Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, kann man immer wenn der Kamin in Betrieb ist, dafür sorgen, dass sich ein Eimer Wasser oder ein angeschlossener Gartenschlauch bei Bedarf in greifbarer Nähe befinden. Ein Feuerlöscher ist aber immer noch die beste Lösung, um für Sicherheit am Kamin zu sorgen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Feuerlöscher unterschiedliche Klassen haben. Die Brandklassen geben an, für welche Brandarten sich der Feuerlöscher eignet. 


Bildnachweise: © dederer - stock.adobe.com, © bmak - stock.adobe.com (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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