Terrassenpflege – Tipps zur Vorbereitung auf den Winter

Kind auf Terrasse am Strand

Eine Terrasse bereitet viel Freude und das nicht nur im Sommer. In der kalten Jahreszeit mag sie von Ihnen weniger genutzt werden, sollte aber auf keinen Fall vernachlässigt werden. Gerade in dieser Saison ist die Terrassenpflege wichtig, denn so wird die Wohlfühl-Oase auf den Winter vorbereitet und ist im nächsten Jahr wieder einsatzbereit.

1. Die richtige Oberflächenbehandlung

Holz gehört zu den bevorzugten Materialien beim Terrassenbau. Sie sollten jedoch nicht vergessen, dass Holz gepflegt werden will. Nur, wenn man die Oberfläche richtig behandelt, zeigt sich das Baumaterial von der langlebigen, witterungsbeständigen und strapazierfähigen Seite. Das gilt sowohl für die Holzbalken der Dachkonstruktion als auch für Holzdielen für den Terrassenboden und für Pfähle, die Teil der Bedachung oder Eingrenzung sind. Von Vorteil ist es, wenn Sie von vornherein auf eine robuste und langlebige Holzart für den Boden (und das Dach) achten. Thermoholz und Harthölzer sowie WPC sind besonders gut geeignet. Hölzer wie Douglasie, Fichte oder Kiefer hingegen müssen öfter gepflegt – geölt, lackiert oder imprägniert – werden. Hier im Wohnmagazin zuhausewohnen.de finden Sie weitere Holzarten für moderne Terrassen.

Wählen Sie die Holzlasur oder das Holzöl mit Bedacht und tragen Sie es großzügig und gleichmäßig mit einem Pinsel auf. Geben Sie dem Öl auf dem Terrassenboden dann 24 Stunden Zeit zu trocknen. Je nach dem Zustand des Holzes kann es vonnöten sein, dass Sie zuerst die Oberfläche reinigen und abschleifen. Die Holzöle und Lasuren sorgen dafür, dass das Holz weder eintrocknet, noch aufgrund von eindringender Nässe verfault oder von Schimmelpilz befallen wird. In der Regel bieten sie zudem UV-Schutz. Verlassen Sie sich auf hochwertigen Lack, dann reicht es aus, einmal im Jahr eine komplette Oberflächenbehandlung vorzunehmen.

2. Terrassenreinigung ist wichtig

Egal, ob man sich für einen Holzboden oder andere Materialien wie Stein oder Fließen entscheidet – die Reinigung der Terrasse ist das A und O, um die Lebensdauer der Konstruktion um einige Jahre zu erhöhen. Wenn Sie sich nicht regelmäßig der Terrassenreinigung widmen, bildet sich Moos oder es entsteht eine unschöne bis potenziell schädliche Patina. Vermoosung lässt den Terrassenboden bei kaltem Wetter glatt und rutschig werden. Um die Terrasse für den Winter vorzubereiten, ist also eine gründliche Reinigung mit speziellem Terrassenreiniger und Utensilien wie Wurzelbürsten wichtig. Mittel wie Algen- und Moosentferner sind bei Steinterrassen nützlich. Als Alternative zu chemischen Reinigungsmitteln bietet sich das mechanische Säubern per Hochdruckreinigungsgerät an. Idealerweise imprägnieren Sie die Steinplatten. Vermeiden Sie bei Natursteinterrassen außerdem gefährlichen Wasserstau im Winter. Sorgen Sie dafür, dass die Fugen zwischen den Steinen ausgewaschen und mit trockenem Sand gefüllt werden.

3. Schutz von oben durch das richtige Terrassendach

Wollen Sie sich reichlich Arbeit ersparen und die Terrassenpflege auf ein notwendiges Minimum reduzieren? Dann ist es empfehlenswert, sich auf eine Terrassenbedachung zu verlassen. Die Überdachung hält Schnee, Hagel, Regen und Wind größtenteils oder sogar komplett von der Terrasse fern. So kommt es nicht zu Witterungsschäden, und der Bodenbelag ist weitaus langlebiger. Zudem bietet das Terrassendach Schutz vor zu viel Sonneneinstrahlung und Überhitzung. Sachgemäß abgebrachte Terrassenüberdachungen aus Holz und Glas oder transparentem Kunststoff erhöhen die Lebensdauer des Bodenbelags und nicht zuletzt auch der Hauswand sowie der großflächigen Fensterfront. Ein Dach für die Terrasse lässt sich auf Wunsch selbst bauen, beispielsweise mit einem hochwertigen Bausatz von gartenhaus-gmbh.de. Professionelle Terrassenüberdachungen von der Gartenhaus GmbH bieten viele Vorteile und sorgen für Rundumschutz, ohne dass Sie viel Geld oder Aufwand investieren müssen.

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