Akku-Grasschere Test 2019

Die besten Akku-Strauchscheren im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Rasenmäher stoßen bei den Rändern von Bordsteinen und Wänden oft an ihre Grenzen. An dieser Stelle verspricht eine Akku-Grasschere Abhilfe, da diese auch die letzten Grashalme ordentlich abschneidet.
  • Mit einem geeigneten Strauchmesser-Aufsatz können Sie mit der Schere außerdem kleine Sträucher kürzen. So können Sie die Funktionalität Ihres Akku-Grasscheren-Vergleichssiegers ganz einfach erweitern.
  • Besonders wichtig ist der Akku, der für manche Modelle noch zusätzlich gekauft werden muss. Bei weiteren Modellen kann ein Wechsel unmöglich sein, was zur Folge haben kann, dass notfalls das komplette Gerät ausgetauscht werden muss.

akku-grasschere test

In diesem Akku-Grasscheren-Vergleich 2019 zeigen wir Ihnen, wie Sie sich mit einer elektrischen Gartenschere die Gartenarbeit erheblich erleichtern können. In unserer Kaufberatung erfahren Sie zudem, mit welchem Zubehör sich das Gartengerät erweitern lässt und welche Spannung der Akku haben sollte. Nach dem vollständigen Aufladen bewegen sich die winzigen Messer schnell von Seite zu Seite und stutzen dabei jeden kleinen Grashalm.

Weiterhin lässt sich eine Akku-Rasenschere nah an Wänden entlangführen, damit Sie einen gleichmäßigen und geraden Schnitt erhalten. Zusätzlich stellen auch schmale Zweige für die beste Akku-Grasschere kein Problem dar. Allerdings benötigen Sie für dicke Äste ein Gartengerät größeren Umfangs.

Das Schneideblatt lässt sich bei vielen Geräten per Knopfdruck auswechseln.

Sehr praktisch ist der Wechsel des Schneideblatts per einfachem Knopfdruck. Der Akku-Rasenschneider kann sich somit in Sekundenschnelle in eine Akku-Strauchschere verwandeln. Diese besitzt eine Art längeres Schwert. An den Seiten der Spitze sind kleine Scherenmesser angebracht, die sich schnell hin und her bewegen.

Nach der Montage des Strauchmessers kann das Werkzeug seitlich bewegt werden, um beispielsweise eine Hecke einige Zentimeter zu kürzen. Zudem können Sie sogar Buchsbäume oder Sträucher bearbeiten und diesen die gewünschte Form geben.

Sie können mit einer Akku-Grasschere also nicht nur Gras stutzen. Die gängigsten Einsatzgebiete mit der elektrischen Grasschere haben wir übersichtlich aufgeführt:

  • kleine Hecken kürzen/begradigen
  • Zierpflanzen bearbeiten
  • dünne Ästchen durchtrennen
  • Ränder des Rasens schneiden
  • unebene oder enge Grasflächen kürzen

1. Verschiedene Messer im Einsatz – Strauchmesser sind nicht immer im Set dabei!

1.1. Messer-Typen: Messer für Sträucher, Scheren für Gräser

Die Geräte sind vor allem zum Kürzen der Rasenkanten sehr hilfreich.

Auch wenn die Akku-Schere in Form einer elektrischen Rasenschere ausgeliefert wird, kann das Werkzeug durch Wechsel des Messers sehr einfach in eine elektrische Strauchschere verwandelt werden.

Zum Wechseln des Messers brauchen Sie weder zusätzliche Werkzeuge, noch großen handwerkliches Geschick.

Das Strauchscherenmesser gehört bei vielen Geräten zum Set dazu und kann beim Fehlen einfach dazu erworben werden. In der folgenden Tabelle wollen wir Ihnen die unterschiedlichen Aufsätze kurz vorstellen:

Typ Erläuterung
Strauchscherenmesser

strauchscherenmesser-icon

Ein Strauchscheren-Messer ist besonders für Sträucher und Hecken geeignet. In seiner Länge dem Grasscherenblatt deutlich überlegen, ermöglicht es einen länglichen und sauberen Schnitt an der zu schneidenden Pflanze.

Das lange Sägeblatt lässt das Herstellen einer gewünscht geraden Fläche einfach von der Hand gehen. Für diesen Vorgang wird jedoch mehr Leistung benötigt. Die Modelle, die ein noch längeres Schwert besitzen, werden in der Regel als Heckenschere verkauft.

Grasschneideblatt

grasscherblatt-icon

Die Funktion des Grasschneideblatts oder Grasschereblatts bezieht sich auf das Kürzen von Gräsern. Die Werkzeuge eignen sich jedoch nicht zum Trimmen von dicken Pflanzenstielen. Wir empfehlen Ihnen, für diese Arbeiten eine normale Gartenschere zu benutzen.

Entscheidend ist in diesem Fall die Schnittbreite. Je breiter das Scherenmesser ist, desto breiter zeigt sich auch hinterher der Streifen, der vom überwachsenden Gras noch übrig bleibt. Außerdem ist ein leistungsstarker Motor und ein gut geschliffenes Schneideblatt wichtig, um nicht mehrmals über die zu kürzenden Stellen fahren zu müssen, oder gar am Gestrüpp hängen zu bleiben.

Hinweis: Da ein Messer von Zeit zu Zeit an Schärfe einbüßt, sollte es regelmäßig ausgetauscht werden, etwa alle zwei Jahre, je nach Einsatzhäufigkeit der Grasschere. Bei den Herstellern können Sie für Nachschub besorgen.

1.2. Der Akku: Mindestens 1,2 Amperestunden für 45 Minuten Vergnügen

Bei den meisten Gartengeräten werden heutzutage Lithium-Ionen-Akkus integriert. Der Vorteil liegt in einer höheren Lebensdauer und geringeren Tendenz des Akkus, sich bei Nichtgebrauch selbst zu entladen.

Für eine Stunde Arbeit müssen die meisten Geräte annähernd fünf Stunden aufladen. Hier ein Modell vom Hersteller Black & Decker.

Die Kapazität des Akkus bestimmt, wie lange Sie mit eine Akku-Rasenschere arbeiten können, bevor diese erneut geladen werden muss. Die Kapazität des Akkus wird vom Hersteller in Amperestunden gemessen und auch so angegeben. Viele Akkus liegen im Bereich zwischen 1,2 und 1,5 Ah. Mit diesen Werten liegt die Arbeitszeit ohne erneute Ladung zwischen einer Dreiviertel- und einer Stunde.

Wenige besonders leistungsstarke Akkus erreichen 2,0 Ah und mehr. Bedeutend länger Laufzeiten besitzen diese allerdings nicht, da diese meistens auch einen leistungsstärkeren Motor besitzen und entsprechend viel mehr Strom benötigen. Doch in der Regel ist dafür die Schneidleistung besser.

Tipp: Fetten Sie hin und wieder die kleinen Rädchen nach, welche die Kraft vom Motor auf die Messer übertragen. So vermeiden Sie Schäden am Getriebe.

Was sagt die Stiftung Warentest?

Einen eigenen Akku-Grasscheren-Test hat das bekannte Prüfinstitut bisher noch nicht im Programm. Allerdings findet sich ein kombinierter Test in der Kategorie der Astscheren und Gartenscheren. Wie auch in unserem Akku-Grasscheren-Vergleich finden sich in beiden Tests Produkte von Gardena auf den vorderen Plätzen.

Bei manchen Modellen haben Sie die Möglichkeit, einen zweiten Akku als Ersatz hinzu zu kaufen. Falls Sie eine sehr große Fläche bearbeiten wollen, kann dieser Ersatz-Akku sehr nützlich sein, da die Zeit zur vollständigen Ladung beträchtlich sein kann. Achten Sie jedoch darauf, einen Akku desselben Herstellers zu erwerben, um die Kompatibilität zwischen Grasschere und Akku sicherzustellen.

Geräte im mittel-und hochpreisigen Segment benötigen meistens zwischen drei und fünf Stunden, um einen Ladezyklus komplett zu beenden. Bei günstigeren Akku-Strauchscheren kann diese Zeitangabe auch deutlich überschritten werden.

1.3. ein Stiel schont die Knie!

Akku-Grasscheren mit Stiel erleichtern das Arbeiten bei Kniebeschwerden. zu sehen ist ein Modell der Marke Gardena.

Falls Sie Probleme mit den Knien haben oder einfach lieber stehen, dann sollten Sie sich für eine elektrische Grasschere mit Stielaufsatz entscheiden. Den Stab können Sie sehr einfach per Stecksystem mit dem Handgriff verbinden und diesen auf diese Art zu einem Teleskopstiel erweitern.

Akku-Grasscheren-Tests zeigen: Die Entlastung für den Rücken ist aufgrund der Arbeit im Stehen enorm. In Kauf nehmen müssen Sie allerdings, dass die Präzision unter der erhöhten Distanz leidet.

Möchten Sie eine Akku-Grasschere kaufen, bei der ein solcher Teleskopstiel im Lieferumfang enthalten ist, bietet der Markt recht wenig Auswahl. Allerdings lassen sich die meisten Geräte mit der Verlängerung nachrüsten.

Wir können allerdings keine uneingeschränkte Empfehlung zum Kauf aussprechen, da sich sein Einsatz nur für kleine Rasenflächen lohnt. Bei größeren Rasenfläche besitzt ein herkömmlicher Rasenmäher zu viele Vorteile. Außerdem ist der Einsatz von speziellen Teleskop-Heckenscheren oft praktischer als die Verlängerung der Elektro-Strauchschere.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (34 Bewertungen, Durchschnitt: 4,65 von 5)
Loading...