Regendusche Test 2019

Die besten Regendusche Sets im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Regenduschen haben einen besonders großen Duschkopf. So soll der gesamte Körper mit Wasser benetzt werden.
  • Das Duschen fühlt sich an, als ob man in einem sanften Sommerregen steht. Weil das Wasser mit Sauerstoff angereichert wird, entsteht auf der Haut ein weiches Gefühl.
  • Der Wasserverbrauch ist höher als bei einer normalen Dusche und ein Durchlauferhitzer muss mindestens 18 kW haben.

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Morgens erfrischt sie und macht wach, abends wirkt sie entspannend. Dabei verbraucht sie weniger Wasser als ein Bad und geht schneller: Die Dusche ist fester Bestandteil unseres Alltags.

Mit einer Regendusche kann man die tägliche Dusche in ein wohltuendes Wellness-Erlebnis verwandeln. Das Wasser fühlt sich auf der Haut weich an, wie ein sanfter Regenschauer.

Unser Regendusche-Vergleich 2019 muss dabei mehrere Punkte abdecken, denn die unterschiedlichen Modelle der verschiedenen Marken und Hersteller unterscheiden sich teils deutlich. Um die beste Regendusche zu finden, müssen Sie mehrere Kaufkriterien berücksichtigen, die wir in dieser Kaufberatung für Sie zusammengefasst haben.

1. Wie ein warmer Sommerregen – Wellnessbad mit einer Regendusche

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Eine eigene Wellnessdusche im Bad verspricht Wellness.

Fast jeder ist heutzutage gestresst. Umso wichtiger ist es, sich zwischendurch kleine Inseln der Entspannung zu schaffen. Mit einer Regendusche geht das, denn mit ihr können Sie nicht nur den Körper säubern, sondern sich auch entspannen.

Dazu ist der Duschkopf besonders groß. Ihr ganzer Körper wird gleichzeitig mit Wasser benetzt, als würden Sie in einem sanften Regenschauer stehen. Die Düsen sind dabei etwas feiner und zahlreicher als bei einem normalen Duschkopf.

Außerdem wird das Wasser bei Regenduschen oft mit Sauerstoff angereichert. Dadurch fühlt sich der “Regen” sanft und weich an. Im Handel werden Sie häufig Regendusche-Sets finden, die alles beinhalten, was Sie benötigen. Meist ist dann auch eine separate Handbrause dabei. Der große Duschkopf der Regendusche lässt sich nämlich oft nicht abnehmen.

2. Einzelgänger oder Set – diese Regenduschen-Typen gibt es

Regenduschen lassen sich anhand des Lieferumfangs und der Montage in unterschiedliche Kategorien einteilen. Sind Sie mit Ihrer aktuellen Mischbatterie zufrieden, können Sie die vorhandene Armatur einfach mit einer Regendusche nachrüsten.

Wenn Sie die Armatur austauschen möchten, ist ein Aufputz-Thermostat für die Dusche eine gute Wahl.

Art des Produktes Merkmale
Regen-Duschkopf
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  • Einzelner Regenduschkopf, der an einen vorhandenen Duschschlauch angeschlossen wird.
  • Haben häufig einen geringeren Durchmesser als andere Regenduschen, damit sie an der vorhandenen Duschstange befestigt werden können.
  • Diese Regendusche für eine vorhandene Armatur ist eine Möglichkeit, um mit wenig Aufwand in den Genuss der Regendusche zu kommen.
  • Manche Modelle können auf Knopfdruck zum Massage-Duschkopf werden.
Überkopf-Duschset
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  • Ein Regendusche-Set besteht meistens aus zwei Duschelementen: einer herkömmlichen Handbrause und einem fest installierten Duschkopf mit Regenfunktion.
  • Erhältlich in runder oder viereckiger Ausführung.
  • Die Montage ist recht einfach.
  • Preisgünstige Variante.
Deckenmontierte Einbau Regendusche
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  • Wird fest eingebaut.
  • Es muss eine professionelle, aufwändige Montage erfolgen.
  • Die Duschköpfe können sehr groß sein, so dass der Regen-Effekt am größten ist.
  • Auch mit Brausethermostat erhältlich.
  • Solche Duschsysteme sind auch in Varianten mit LED-Lichtern zu kaufen.
Duschpaneel mit Säule
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  • Die Duschsäule mit integriertem Duschkopf.
  • Gibt es in verschiedene Größen.
  • Manche Modelle haben Wasserdüsen, die von der Seite aus Wasser spritzen.
  • Es gibt Modelle mit LED-Funktion, elektronischen Display für die Temperaturwahl und teilweise sogar eingebauten Lautsprechern zum Musikhören.
  • Duschsäulen finden Sie auch unter dem Namen Aufputz-Regendusche.

3. Kaufkriterien – darauf sollten Sie bei der Anschaffung einer Regendusche achten

3.1. Die Größe des Duschkopfes – je größer, desto regenähnlicher

Es gilt: Je höher der Duschkopf der Regendusche angebracht wird und je größer er ist, desto deutlicher ist der Regen-Effekt spürbar.

Einen Durchmesser von 20 Zentimetern sollte der Duschkopf deshalb auf jeden Fall haben. Wenn Sie den Regendusche-Duschkopf nicht sehr hoch anbringen können, ist ein großer Durchmesser umso wichtiger. Falls Sie einen separaten Regen-Duschkopf kaufen, achten Sie aber darauf, dass die Duschstange diesen auch tragen kann, denn größere Duschköpfe haben auch ein entsprechend höheres Eigengewicht.

Während die Größe ein wichtiger Punkt ist, sind Form und Design reine Geschmackssache: Es gibt runde oder eckige Regenduschen, die Sie passend zu Ihrem Badezimmer wählen können.

3.2. Das Material – Qualität zahlt sich aus

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Auf`s Material kommt es an: Edelstahl ist besser als Kunststoff.

Eine Möglichkeit, ein Regendusch-Set preiswert zu verkaufen, ist für die Hersteller, am Material zu sparen. Manch eine günstige Regendusche ist lediglich aus verchromtem Kunststoff hergestellt.

Optisch macht das erst einmal keinen großen Unterschied und das geringere Gewicht kann durchaus als angenehm empfunden werden, allerdings halten diese Modelle oft nicht lang und Wasser sickert an Stellen heraus, die eigentlich dicht sein sollten. Die Regenbrause muss einem hohen Wasserdruck standhalten.

Auch fällt auf, dass bei Kunststoff-Duschen häufig ein unangenehm lautes Rauschen zu hören ist, während Edelstahl-Duschköpfe deutlich leiser sind. Wir raten Ihnen deshalb, nicht am Material zu sparen und besser in eine Regendusche aus gebürstetem Edelstahl zu investieren.

3.3. Regendusche bei einem Durchlauferhitzer – er braucht viel Kraft

Wenn Ihr Wasser von einem Durchlauferhitzer erwärmt wird, beachten Sie, dass dieser recht kraftvoll sein sollte. 18 kW sind das absolute Minimum. Mehr ist besser. Denn eine Regendusche verbraucht viel Wasser.

Bei einem weniger starken Durchlauferhitzer stehen Sie somit schnell unter einem ziemlich kalten Regen, sofern das Wasser es überhaupt aus der Dusche heraus schafft.

Der Wasserdruck in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus muss mindestens zwei Bar betragen. Je höher die Wohnung liegt, desto mehr Druck benötigen Sie. Um den Wasserdruck zu testen bevor Sie die Regendusche kaufen, füllen Sie einen 10-Liter-Eimer. Ist er nach rund 30 Sekunden voll, beträgt Ihr Wasserdruck zwischen vier und fünf Bar.

3.4. Das Kugelgelenk und andere Einstellungsmöglichkeiten

So richtig entspannend ist eine Dusche nur, wenn man sie sich so einstellen kann, wie man möchte. Ein Regenbrause-Test sollte auch diesen Punkt thematisieren. Wichtig ist dafür ein Kugelgelenk. Damit kann man die Neigung des Regenduschkopfes regulierten, zumindest bis zu einem bestimmten Grad.

3.5. Kein Verbrühen – eine Mischbatterie hat Vorteile

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Moderne Regenduschen geben schnell Wasser in der perfekten Temperatur ab.

Regendusche-Sets werden gleich mit einer beigefügten Mischbatterie eingebaut. Das macht die Montage zwar aufwändiger, doch eine neue Mischbatterie hat Vorteile. Deshalb wird dieser Punkt in einem beliebigen Regendusche-Set-Test sicher eine Rolle spielen.

Die Duscharmatur ist bei diesen Modellen meistens speziell an die Anforderungen der Regendusche angepasst. Es gibt zum Beispiel Mischbatterien, die die Wassertemperatur schon regulieren, bevor Sie das Wasser überhaupt anschalten. So müssen Sie bei einer Regendusche mit Thermostat nicht warten, bis sich das Wasser erwärmt hat.

Moderne Badarmaturen haben auch eine Anti-Verbrüh-Funktion und eine automatische Sperre, die verhindert, dass man aus Versehen an den Temperaturregler kommt und das Wasser plötzlich heißer oder kälter wird.

Lesen Sie hier in der Übersicht noch einmal die Vorteile einer Regendusche mit Mischbatterie:

  • Ist an die Bedürfnisse der Regendusche angepasst.
  • Die Wassertemperatur kann vorab eingestellt werden.
  • Eine Anti-Verbrüh-Funktion sorgt für Sicherheit.
  • Der Einbau ist aufwändiger.

3.6. Regendusche mit LED-Beleuchtung – Luxus mit Gesundheitsfaktor

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Eine Regendusche mit Farbwechsler ist echter Luxus.

Vor allem für teure Regenduschen gibt es oft eine LED-Beleuchtung als Zubehör. Sie werden dann durch eine Lichtleiste in der Duschbrause mit LED-Licht bestrahlt.

Sinn und Zweck liegt dabei nicht vor allem in der schlichten Beleuchtung. Vielmehr hat Licht in unterschiedlichen Farben einen Einfluss auf unsere Psyche und unser Wohlbefinden. Deshalb kann man auch zwischen verschiedenen Farben wählen.

Den Farben sagt man folgende Wirkung nach:

  • Rot: Aktivierend, wärmend, Stoffwechsel anregend.
  • Orange: Stimmungsaufhellend. Positiver Einfluss auf die Nierenfunktion.
  • Gelb: Lindert Ängste und wirkt entgiftend.
  • Grün: Wirkt harmonisierend und beruhigend.

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    Die Montage einer Regendusche ist kein Kinderspiel.
  • Blau: Hat eine anregende Wirkung und hilft gegen Schlafstörungen.

4. Das müssen Sie bei der Montage beachten

Viele haben eine gewisse Scheu vor Bohrungen im Bad. Meistens ist der Anschluss der Regendusche aber einfacher als gedacht.

Wenn Sie schon eine Duschstange hatten, können Sie mit etwas Glück die alten Bohrlöcher wieder nutzen. Ansonsten bohren Sie in Fliesenfugen, sofern das möglich ist.

Müssen Sie unbedingt in die Fliesen bohren, kleben Sie diese vorher mit etwa Malerkrepp ab, um ein Verrutschen des Bohrers zu vermeiden. Benutzen Sie am besten einen Steinbohrer. Zum Füllen von Bohrlöchern eignet sich Silikon.

Achtung: Bei einer Mietwohnung sollten Sie auf Nummer Sicher gehen: Fragen Sie den Vermieter, ob Sie in die Fliesen im Bad bohren dürfen, bevor Sie die Regendusche anbringen.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Regenduschen

5.1. Was sagt die Stiftung Warentest zu Regenduschen?

Ein Regendusche-Vergleichssieger der Stiftung Warentest wäre sicher eine Investition wert. Doch leider sucht man einen Regendusche-Test bei der Verbraucherorganisation bisher vergebens.

Stiftung  Warentest hat sich aber mit Durchlauferhitzern beschäftigt, was für Sie vielleicht interessant ist, wenn Sie nicht nur die Dusche erneuern, sondern das gesamte Bad auf den neusten Stand setzen möchten.

5.2. Was sind bekannte Marken?

Auch wenn kleinere Hersteller durchaus gute Produkte liefern können, vertrauen viele den größeren oder bekannteren Marken. Im Fall der Regendusche wären das zum Beispiel Duravit, Keramag oder Ideal Standard. Bekannt sind auch Kaldewei, Alape, Duscholux, Blanco, Grohe, Hansgrohe, Comfort von bouhome, Hansa oder Joerger

5.3. Was kann ich machen, wenn der Wasserdruck zu niedrig ist?

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Nicht nur im Bad ein Problem: Zu geringer Wasserdruck.

Wenn die Regendusche nur sparsam vor sich hin tröpfelt, anstatt einen richtig satten Regenschauer von sich zu geben, kann das an einem zu niedrigen Wasserdruck liegen.

Häufig lässt sich das Problem jedoch schnell lösen: Wenn Sie einen Wasserregler in Ihrer Wohnung haben, drehen Sie ihn einfach etwas höher.

Fragen Sie Ihren Vermieter oder die Hausverwaltung, wo der Hauptwasserregler ist. Diese wissen auch, ob gerade Wartungsarbeiten an der Wasserleitung durchgeführt werden, die den Wasserdruck vorübergehend mindern.

In der Nähe der Heizungsanlage des Hauses finden Sie meist den Wasserfilter. Er könnte verstopft sein, was ebenfalls den Wasserdruck verringert.

5.4. Gibt es auch Regenduschen mit einem Wanneneinlauf?

Weniger Schmutz im Bad

Die Duschgarnitur muss regelmäßig gereinigt werden, damit sich keine unansehnliche Kalkschicht bildet. Das gilt übrigens auch für so genannte “Easy-Clean”-Modelle. Folgen Sie den Reinigungshinweisen des Herstellers. Zum Entfernen von Kalk auf der Regendusche eignet sich ein Essigreiniger am besten. Sollte die Regendusche nachtropfen, schrägen Sie einfach den Duschkopf an.

Vor allem in Wohnungen gibt es oft kombinierte Dusch- und Badewannen. Das spart Platz, weil nicht beides separat eingebaut werden muss und als Mieter haben Sie trotzdem die Wahl zwischen Duschen und Baden.

Um trotzdem in den Genuss einer Regendusche zu kommen, sollten Sie ein Regen-Duschsystem ohne Mischbatterie kaufen. Dieses können Sie einfach an die vorhandene Badewannenarmatur anschließen und zwar an den Ablauf für den Duschlauf.

Dann können Sie den Wanneneinlauf normal weiter benutzen. Regenduschen mit Mischbatterie haben dagegen nur sehr selten einen Wanneneinlauf.

5.5. Was ist eine Regendusche mit Wasserfall?

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Luxus pur: Die Regendusche mit Wasserfall.

Eine Wasserfalldusche ist eine weitere, luxuriöse Ergänzung zur Regendusche. Wenn Sie diese Funktion einschalten, kommt das Wasser in einem starken Schwall heraus.

Sinn und Zweck ist vor allem eine angenehme Massage des Nackens und Rückens.

Auch die Wasserfall-Einstellung gibt es mit LED-Beleuchtung. Vorrangig gibt es dieses Extra bei Unterputz-Regenduschen. Die Regendusche wird dabei als Deckeneinbau über der Badewanne oder der Duschkabine angebracht.

5.6. Gibt es wassersparende Regenduschen?

Regenduschen verbrauchen viel Wasser. Doch auch dafür haben sich die Hersteller etwas einfallen lassen. Regenduschen, die das Wasser mit Luft anreichern, haben normalerweise eine eingebaute Wassersparfunktion. Ist die Regendusche nicht mit einer Wassersparfunktion ausgestattet, empfehlen wir zumindest einen Sparduschkopf statt der separaten Handbrause zu nutzen. So können Sie den erhöhten Wasserverbrauch durch die Kopfbrause etwas ausgleichen.

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