Tipps zur optimalen Gartenbewässerung

Gartenbewässerung von Hand

Wir als Gartenfreunde kennen das Problem, dass gerade an heißen Sommertagen die Pflanzen im eigenen Garten förmlich nach Wasser lechzen. Eine ordentliche Bewässerung sollte jedoch vorher gut geplant werden. Durch den falschen Zeitpunkt oder eine verkehrte Anwendung schaden wir den Pflanzen letztlich.

 

Neben der bekannten Art des Gießens mit Kanne oder Schlauch haben sich mittlerweile zahlreiche Bewässerungssysteme etabliert, die den Garten nach bestimmten zeitlichen Plänen bewässern. 

1. Eine unterirdische Bewässerung bietet besonderen Komfort

Wer einen eigenen Garten hat, kennt auch die Mühen, die mit dem regelmäßigen Gießen verbunden sind. Jeden Abend muss der Gartenschlauch ausgerollt und angeschlossen werden, um den Sträuchern, Blumen und Gemüsebeeten die ersehnte Wasserzufuhr zu gewähren. Eine Bewässerungsanlage wird hingegen einmal unterirdisch installiert und bietet eine ganze Reihe an Vorteilen:

  • Keine tägliche Montage
  • Der Wasserverbrauch kann für jede Pflanze einzeln eingestellt werden
  • Die Bewässerung ist nicht sichtbar, weil entweder die Wurzel direkt unterirdisch Wasser erhält oder die Regner nur zur Bewässerung aus dem Boden auftauchen.

2. Unterirdische Tröpfchenbewässerung – ja oder nein?

Bei dem vielfältigen Angebot im Bereich der Bewässerungssysteme stellt sich die Frage, für welche Art von Bewässerung wir uns entscheiden sollten. Als Alternativen stehen normale Bewässerungen über Regner oder eine unterirdische Tröpfchenbewässerung direkt an der Wurzel der Pflanzen zur Verfügung. Die unterirdische Bewässerung eignet sich durch die sehr gleichmäßige Bewässerung sowohl für große Gärten als auch für Hanglagen und arbeitet besonders effizient, da kaum Verdunstungen entstehen. Darüber hinaus reinigen sich solche Systeme oftmals selbst, sodass auch die Wartung minimal ausfällt. Als einziges Gegenargument ist der etwas höhere Anschaffungspreis zu nennen, der sich aufgrund der Vorteile jedoch auch rechtfertigen lässt.

Argumente für eine unterirdische Tröpfchenbewässerung:

  • Wasser gelangt direkt zur Wurzel (+)
  • Sehr gleichmäßige Bewässerung (+)
  • Verdunstungen werden minimiert (+)
  • Auch in Hanglagen geeignet (+)

Dagegen spricht:

  • Höherer Anschaffungspreis (-)

3. Durch Brauchwassernutzung lässt sich wertvolles Trinkwasser einsparen

Bei unserer Bewässerung brauchen wir regelmäßig viel Wasser. 10-15 Liter pro Quadratmeter sind in einem Gemüsegarten nichts ungewöhnlich. Wir können dabei eine Menge Trinkwasser sparen, wenn wir statt des kostbaren Rohstoffs aus der Leitung auf Brauchwasser umsteigen. Zu diesem Zweck kann der Einsatz einer entsprechenden Wasserpumpe hilfreich sein. Diese fördert Wasser aus einer Zisterne oder einem Schlagbrunnen und lässt sich direkt mit Schlauch oder Regner kombinieren. Als großer Vorteil ergibt sich daraus nicht nur eine Kostenersparnis im Verbrauch, sondern auch besseres Wasser für die Pflanzen. Zahlreiche Gartengewächse ziehen weiches Regenwasser dem kalkhaltigen Leitungswasser nämlich vor.

4. Die Vorteile der Brauchwassernutzung im Überblick:

  • Regenwasser lässt sich über eine Wasserpumpe fördern (lohnende Investition)
  • Auf Dauer ergeben sich finanzielle Vorteile
  • Gartenpflanzen mögen Regenwasser lieber als Leitungswasser

5. Fazit

Bewässerungssysteme und die Nutzung von Brauchwasser sind für uns Hobbygärtner heute von immer größerer Bedeutung. Sie sorgen für entsprechenden Komfort sowie gedeihende Pflanzen und letztlich sogar finanzielle Vorteile.

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