Wandelröschen

Viele verschiedene Pflanzen

Das Wandelröschen ist eine Sonnenanbeterin, in voller Sonne ist die Pflanze ein wahres Blütenwunder. Interessant ist auch der Farbwandel der Blüte. Während des Aufblühens kann die Blüte orangefarbig sein, sie wechselt dann zu einem Gelb oder einem Dunkelkarminrot über. Pflanzen, die in der Knospe pinkfarbig sind, verwandeln sich später in ein Feuerrot oder Lila. Nur wenige Sorten sind farbstabil. Die kleinen Blüten in wandelnder Farbe fügen sich zu Trugdolden. Die ei- oder herzförmigen, runzligen Blätter verbreiten einen eigenartigen Duft. Das Wandelröschen wirkt besonders anmutig als Hochstamm, wird aber auch buschförmig angeboten. Je älter die Pflanze, desto schöner wird sie.

Name Lat: Lantana-Camara-Hybriden

Heimat: Trop. Afrika

Blütezeit: Juni – Oktober

Standorttipp:
Das Wandelröschen ist sonnenhungrig und entwickelt seine volle Blütenpracht nur bei einem vollsonnigen, regengeschützten Standort. Die Pflanze gedeiht sowohl in einer guten Balkonblumen- als auch in Einheitserde.

Pflegetipp:
Wichtig ist, daß der Ballen der Pflanze nie austrocknet. Zwar hält sich der Wasser- und Nährstoffbedarf der Pflanze in Grenzen, dennoch ist gerade bei einem sonnigen Standort dafür zu sorgen, daß das Erdsubstrat stets leicht feucht ist. Gedüngt wird von Mai bis August im 14tägigen Rhythmus. Die Pflanze wird hell bei 6 bis 10°C mit fast trockenen Ballen überwintert. Im Frühjahr geht es dann ans Umtopfen, dabei sollten Sie die Triebe um die Hälfte zurückschneiden. Nach dem Neuaustrieb empfiehlt sich, die Pflanze bis Juni zu entspitzen, das fördert den buschigen Kronenaufbau. Zur Fruchtbildung der beerenartigen Steinfrüchte sollten Sie es nicht kommen lassen. Wenn Sie den Fruchtansatz rechtzeitig entfernen, können Sie mit einer zweiten Blüte rechnen.

Vermehrung:
Die Vermehrung kann sowohl im Frühjahr als auch im August/September durch krautige Stecklinge durchgeführt werden. Im Herbst geschnittene Stecklinge müssen im warmen Zimmer überwintern und im Frühjahr Schritt für Schritt für das Freiland abgehärtet werden.

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